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traversieren 1740 | ||||
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Das traverso (vollständiger Name: flauto traverso; fr: Flöte traversiere) ist der gebräuchliche Name des Vorgängers der Moderne aus dem 18. Flöte und besteht meist aus Holz, manchmal auch aus Elfenbein und gelegentlich sogar aus Glas. Die Enden der verschiedenen Teile sind oft mit Elfenbeinringen verstärkt und das Instrument war bis etwa 1750 mit einer einzigen Klappe ausgestattet (der rechte kleine Finger erzeugt also das Es oder T-Sharp). Es gibt sieben Tonlöcher. Die tiefste Note ist d' und die natürliche Tonleiter ist D-Dur. Durch sogenannte Gabelgriffe es ist auch möglich, Töne zu erzeugen, die außerhalb dieser natürlichen Skala liegen. Die Traverso wurde zuerst von . zu einem vollwertigen Instrument entwickelt heißer, der Ende des 17. Jahrhunderts ein dreistimmiges Instrument in der damals üblichen tiefen Stimmung (a=392 Herz) entwarf. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Instrument weiterentwickelt, da sich das Klangideal und die Musik veränderten. Ein vierteiliges Instrument wurde zum Standard, manchmal mit einer Reihe von austauschbaren Einsätzen (corps de réchange) wurde aufgenommen, um den oft erheblichen Stimmunterschied (von a=390 bis a=440!) zu überbrücken. Tonarten wurden hinzugefügt (zunächst vier, später sechs bis zehn), um ein einfacheres und reineres Spiel in Tonarten weiter von D-Dur entfernt zu ermöglichen. Der berühmte Flötist Johann Joachim Quantz, Flötenlehrer von Friedrich der Große und Flötenbauer, entwarf ein Instrument mit zwei kleinen Klappen, die zwischen Es und Des unterscheiden. Das Original-Traverso mit der tiefen Stimmung kann nur zum Spielen von Barockmusik verwendet werden. Aus dem Traverso war vorbei Theobald Böhm das moderne Flöte entwickelt. Instrumente mit einer den Traversen sehr ähnlichen Konstruktion sind die Irische Flöten verwendet in der Volksmusik.
Berühmte Flötenbauer
J. Hotteterre (Paris), J-J. Rippert (Paris), J. H. und G. A. Rottenburgh (Brüssel), P.J. Bressan (London), A. und H. Grenser (Dresden), J. J. Quantz (Berlin), J. C. Denner und J. Denner (Nürnberg), J. H. Eichentopf (Leipzig), C. Palanca (Turin) und J. G. Tromlitz (Leipzig). In den Niederlanden sind Richard Haka (Amsterdam), Willem Beukers (Amsterdam) und Rob(b)ert Wijne (Nijmegen) bekannte Namen.
