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Turfcokes

Torfkoks ist ein Koks das entsteht beim Vergasung von Torf.

Entwicklung

Torfkoks wurde traditionell in hergestellt meilers, was jedoch den Nachteil hatte, dass das Verfahren diskontinuierlich war. Bereits im 17. Jahrhundert wurde Torfkoks als Brennstoff gefördert, zum Beispiel Kohlen in a Eintopf. Vor allem als Ersatz für Holzkohle Torfkoks war jedoch gefragt.

Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Gaswerk und Kokereien die auf der Trockendestillation von Kohle. Es wurden auch Versuche mit Torf durchgeführt.

Um 1900 wurde in Deutschland und England intensiv an Torfvergasungsanlagen geforscht, die nach einem kontinuierlichen Verfahren arbeiteten. Neben Torfkoks, der in der Hochofenbetrieb oder bei der Raffination von Pflanzenöl. Die ebenfalls entstehenden Gase könnten als Brennstoff verwendet werden, enthalten aber auch zahlreiche Produkte wie: Ammoniak, Teer und Alkohol, analog zur Herstellung von leichtes Gas aus Kohle.

Im 1904 wurde ein Torfvergaser, geliefert von der englischen Firma Schill, Seebohm & Co., in Auftrag gegeben im Werk der Scholten-Gruppe zu See. Dies entsprach jedoch nicht den Anforderungen und war 1906 schickte zurück. Auch die staatliche Arbeitseinrichtung Veenhuizen war interessiert.

Im 1912 Die Torfvergasung wurde von den Ingenieuren E.C. Verschoor und A. ten Bosch. Diese wollten einen in Drenthe Kraftwerk die mit dem durch Torfvergasung gewonnenen Gas gespeist werden sollte. Das Problem war jedoch, dass die Koksqualität zwar von sehr guter Qualität war, die Reinigung des Gases jedoch äußerst schwierig war. Es war noch viel mehr Kalkstein als bei der Kohlevergasung, die die Gasförderung unrentabel machte. Martin Ziegler von Oldenburg nutzte daher das Gas zum Beheizen des Ofens zur Herstellung von Torfkoks. Teer und Teerwasser waren die Nebenprodukte. Der Nachteil war, dass der Torf lufttrocken sein musste, was zu hohen Rohstoffkosten führte. Wielandt verbesserte dieses Verfahren und konnte durch die Nutzung des freigesetzten Wasserdampfs viel feuchteren Torf verarbeiten. Teer, Kreosotöl, Gasöl, Paraffin-Öl und Tonhöhe waren Nebenprodukte. Dieses Verfahren erwies sich als rentabel.

Die Deutschen A. Frank und Caro nutzten das freigesetzte Gas zur Stromerzeugung. Als Nebenprodukt entstanden Ammoniumsulfat, die umgewandelt werden könnte in Ammoniak und erwies sich als geeignet für die Herstellung von Dünger.

Nach diesem Prinzip wird in den Niederlanden 1918 das Genossenschaftliche Ammoniakfabrik "De Runde" gegründet in Klazienaveen-Nord. Es ist zu beachten, dass während der Erster Weltkrieg Es trat ein Mangel an Ammoniak auf. Der Manager war J. Nagtegaal. Im 1919 Der Krieg war jedoch vorbei und die Fabrik wurde wieder geschlossen.

Zweiter Weltkrieg

In Deutschland jedoch Elisabethfehn eine Torfkokerei in Betrieb und in 1936 befürwortete die Haager Firma HD Koopmann & Co. auch in den Niederlanden eine solche Fabrik zu bauen. Diese Fabrik wurde nie gebaut, da sie unter normalen Umständen nicht rentabel war. Das Griendtsveen-Gesellschaft, der unter der Leitung von C. Horch diesbezüglich Experimente durchführte, begann in 1939 mit Produktion. In Deutschland gab es schon ein Kriegswirtschaft lief und es gab eine Nachfrage nach Torfkoks in diesem Land.

Nach der Besetzung in 1940 begann die Produktion von Torfkoks durch die Firma Veldkamp und durch die PuritFabrik in der Amsterdamer Feld, eine große Torffläche, von der jetzt ein Teil im Naturschutzgebiet liegt Bargerveen. Zu Eimer-Compascuum war de von Lucas Hunse Niederländische Torf-Cola-Fabrik gegründet im selben Dorf von S.K. Gorter, es Torfzuchtbetrieb "Emmerhout" wurde gestartet. Gorter war ein Garagenhauber von rote Schule das auch Gasgeneratoren gebaut.

Gefertigt wurde in Meiler-Öfen, konischen Konstruktionen aus feuerfesten Ziegeln oder Eisen. Der Torf wurde auf einen Rost gelegt und nach dem Anzünden wurde die Ofentür geschlossen und Torf wurde oben zugeführt. Als der Rauch aufhörte, war auch die Oberseite mit Lehm bedeckt. Die markante Rauchentwicklung machte die Meilers zu einem attraktiven Ziel für englische Bomber.

Nach der Befreiung in 1945 In all diesen Betrieben wurde die Produktion sofort eingestellt. Nur Purit produzierte auf diese Weise noch bis Mitte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts Torfkoks als Rohstoff für die noritFabriken in Zaanstad.