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- In der Informatik typcasting die Umwandlung von a Datentyp auf einen anderen Datentyp.
Typcasting ist ein ursprünglich englischer Begriff für das Phänomen, dass a Darsteller wird so mit einer Art von Rolle (z.B. Held, schlechter Typ, Arzt, Sexbombe) oder Filmgenre (Actionfilm, Drama), dass er oder sie immer wieder in ähnlichen Rollen besetzt wird.
Wenn ein Schauspieler auch nur mit einer bestimmten Figur identifiziert wird, spricht man von der Swiebertje-Effekt.
Ursache
Typisierung kann aus einer starken Identifikation des Charakters des Schauspielers mit der gespielten Rolle resultieren. Jodie Foster spielt zum Beispiel meist starke, selbstbewusste Frauen und Hugh Grant wurde schon oft als unbeholfener und damit charmanter Verführer angesehen. Al Pacino spielt auch oft aufbrausende, laut sprechende Gangster und Jack Nicholson selbstbewusste, optimistische Männer. Bestimmte Schauspieler werden fast ein Parodie von sich selbst.
Unterstützende Charaktere bekommen oft wenig Zeit und Text, um einen Charakter zu definieren. Typecasting zielt dann darauf ab, schnell identifizierbare Zeichen einzuführen.
Ein Schauspieler kann jedoch auch ein begrenztes schauspielerisches Talent haben und einfach nicht in der Lage sein, Charaktere zu spielen, die weiter von ihm oder ihr entfernt sind. Solche Schauspieler sind oft Charakterdarsteller die ihr ganzes Leben lang die gleichen Rollen spielen.
Schließlich können äußere Merkmale zu Typumwandlungen führen. Schauspieler mit einem "dunklen" oder "hässlichen" Aussehen werden oft als Schurken oder Versager bezeichnet (Christopher Lee, Alan Rickman, Steve Buscemic, Klaus Kinski,...), junge Schauspielerinnen oft als naive Opfer oder femme fatale und ältere Schauspielerinnen beschweren sich oft, dass sie nur Großmütter und trauernde Witwen spielen können. Kinderschauspieler erleben oft, dass die Öffentlichkeit sie mit zunehmendem Alter nicht mehr von ihrer jugendlichen Rolle trennen kann. Mit anderen Worten, sie werden ewig in ähnliche, gutmütige, unschuldige Rollen gecastet oder sie finden keine Arbeit mehr. Komiker werden selten als Dolmetscher ernster Rollen akzeptiert.
Konsequenzen für die Schauspieler
Manchmal wird die Bindung eines Schauspielers an einen bestimmten Rollentyp so stark, dass das Publikum ihn in einer anderen Rolle nicht mehr akzeptiert. Dies bedeutet manchmal, dass er oder sie keinen anderen Job bekommen kann. Direktoren befürchten, dass die Gesichtserkennung einen falschen Eindruck von der Figur oder sogar dem gesamten Film vermittelt. Diese Gefahr besteht vor allem bei Titelrollen in langjährigen Fernsehserien.
Schauspieler versuchen manchmal, mit ihrem Image zu brechen, meist mit unterschiedlichem Erfolg. Bart De Pauw zerstörte seinen Ruf als schüchterner, aber liebenswerter Junge durch Die Gattung De Pauw als eitel, medienhungrig darzustellen Berühmte Flamen. Harrison Ford gelang es zu vermeiden, dass die Öffentlichkeit ihn ausschließlich als Han Solo oder Indiana Jones würde sehen und Sean Connery löschte auch erfolgreich sein Image als James Bond abschütteln, genau wie Ann-Margret beschäftigte sich mit ihrem musikalischen Image. In einigen Fällen kann ein Schauspieler mit seinem Image brechen, aber das Publikum wird ihn oder sie für immer mit dieser bestimmten Rolle in Verbindung bringen. Luc Philips lebt im Gedächtnis vieler Menschen als Pastor Munte Wir, Herren von Zichem, Senne Roufaer wenn Kapitän Zeppos, Trage Tefsen wenn Meine Würfel und Audrey Tautou wenn Amelie Poulain.
Beispiele
- Frank Focketyn spielt fast ausschließlich erbärmliche, unterdrückte Männer.
- Herman Verbruggen spielt immer den blöden Schluck (vgl. Marc Vertongen).
- Sien Eggers spielt immer wieder naive, zerstreute, mütterliche Typen.
- Woody Allen spielt oft neurotische intellektuelle Männer.
- Edward G. Robinson spielte fast sein ganzes Leben lang Gangsterbosse.
- Shirley Temple spielte oft süße Mädchen.
- Jim Carrey, Jerry Lewis und Jacques Vermeire werden oft in Rollen besetzt, in denen sie "verrücktes Zucken" ausstellen darf.
- Dennis Farina spielte oft einen Polizisten oder einen Gangsterboss. Er war praktisch ein ehemaliger Chicago-Polizist.
- Louis de Villnöss spielte ausschließlich hitzige Wutanfälle.
- Christopher Lee spielte nur Schurken.
- Henry Fonda spielte fast seine gesamte Karriere heldenhafte Männer. Passt zu Es war einmal im Westen, als er etwas älter war, konnte er dieses Image durchbrechen.
- Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone spielen fast unablässig gutherzige, aber nicht immer intelligente Muskeln.
- Horst Tappert durch seine Rolle als Chief Inspector Derrick auf der deutschen Krim.