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EIN Fallgatter ist ein Zaun, der Spätantike und Mittelalter wurde verwendet, um die Tore von Stadtmauern und Burgen zu schließen. Das Fallgitter war auch ege oder rechnen erwähnt.
Ein Fallgitter bestand aus einem Gitter von Holz oder Eisen. Hölzerne Fallgitter wurden oft mit Eisenbeschlägen verstärkt. Der Zaun wurde in senkrechten Schlitzen im Torhaus befestigt und konnte mit Ketten oder Seilen abgesenkt oder angehoben werden. Im Notfall konnte das schwere Tor einfach fallengelassen werden, daher der Name Fallgitter. Riemenscheiben, Winden und Gegengewichte ermöglichten es den Verteidigern, ein Fallgitter effektiv zu bedienen.
Tore wurden auf unterschiedliche Weise verteidigt: von den Mauern und von Türmen auf beiden Seiten des Tors, durch Zugbrücken, Zugbrücken oder abnehmbare Brücken und durch Tortüren. Portiken dienten als letztes Verteidigungsmittel. Oft wurden zwei Fallgitter verwendet. Indem zuerst das Fallgitter an der Innenseite des Tordurchgangs und dann das Fallgitter an der Außenseite abgesenkt wurde, wurden Angreifer eingeschlossen. Sie könnten dann durch Öffnungen in der Decke beschossen werden.
Siehe auch

Hölzernes Fallgitter (innen) des Schlosses von Harburg, Deutschland

Eisernes Fallgitter aus Schloss Stirling, Schottland

Doppelfallgitter der Festung Petersberg in Erfurt, Deutschland