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View-Master ist der Markenname eines Systems für Stereofotos. Das System wurde 1938 vom amerikanischen Deutschen erfunden invented Wilhelm Gruber und in Produktion gehen von Sawyers, eine Fabrik in Grubers Heimatstadt Portland, Oregon.
Die Dias sind in runden Pappscheiben montiert, sieben Paare pro Scheibe. Diese Scheiben passen in a Stereoskop oder Dia-Projektor. Die Stereoskope sind für wenig Geld zu erwerben, es gibt aber auch teurere Stereoskope von hervorragender Qualität. Während des Krieges wurde das Trainingssystem vom US-Verteidigungsministerium verwendet. Nach dem Krieg wurde View-Master bei der breiten Öffentlichkeit beliebt.
In der medizinischen Ausbildung wurde das View Master-System regelmäßig als Ergänzung zu Büchern verwendet, die wichtige Strukturen in 3D erklären sollten, wie z Anatomie und die Erklärung von chirurgisch Eingriffe. Ein Beispiel dafür ist das Buch "Stereoscopic Atlas Of Ophthalmic Surgery Of Domestic Animals" von Harlan E. Jensen (Mosby, Saint Louis, 1973). Auf der Rückseite dieses Augenchirurgiebuchs befinden sich 16 View-Master-Scheiben und ein zusammenklappbarer Viewer.
1966 wurde Sawyer's von General Anilin and Film Corporation (GAF) übernommen.
View-Master gilt heute eher als Spielzeug denn als fortschrittliches System. Dies geht aus den Geschäften hervor, in denen das System verkauft wird, und aus den Themen der verfügbaren Discs.
Die Stereofotos von View-Master sind in kreisförmigen Scheiben enthalten, die jeweils sieben Stereofotos (vierzehn Einzelbilder) enthalten. Die Größe jeder Figur beträgt 10,5 x 11,7 mm.
Die meisten Enthusiasten dieses Systems kaufen Discs, die vom Hersteller mit Bildern versehen wurden. Sie kommen normalerweise in Dreierpackungen (21 Stereofotos).
Sich selbst fotografieren
Es ist jedoch auch möglich, eigene Discs zu erstellen. Dafür existieren Kameras die auf a . aufnehmen 35-mm-Film vor dem Folien. Die Figuren können nach der Entwicklung ausgestanzt und in Rohlinge geschoben werden.
Bei der V-M Persönliche Stereokamera (1952) werden die Einzelbilder zuerst auf der oberen Hälfte des Filmstreifens gemacht. Wenn der Film voll ist, werden die Linsen nach unten gedrückt und die untere Hälfte wird voll gedreht.
Bei der V-M Stereo-Farbkamera (1962) läuft der Film diagonal (von links oben nach rechts unten) durch die Kamera. Das rechte Bild befindet sich auf der oberen Hälfte, das linke auf der unteren Hälfte des Films.
Das Stereo-Mikroma (1962) verwendet 16-mm-Film.
Stanzvorrichtungen wurden mit allen Kameras geliefert, um die Frames aus dem Film zu schneiden, wonach die Frames in eine View-Master-Disc geschoben werden können.
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