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Villa Alpha
Villa Alpha
Villa Alpha
Ort
OrtValkenburg
Status und Zeitachse
orig. FunktionWohnhaus
Fertig bauen1880
Anerkennung
DenkmalstatusNationaldenkmal
Denkmalnummer507266
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Villa Alpha ist ein neoklassizistisch Gebäude aus dem Jahr 1880 in der Plenkertstraat 43 in Valkenburg. Es ist ein Nationaldenkmal. Das Gebäude ist wegen seiner besonderen Bedeutung für die überregionale Architekturgeschichte, der schönen Gestaltung und der Anwendung von Baukunst von architekturhistorischer Bedeutung Mergel als Baustoff.

Hinter der Villa sind die Bergkeller Villa Alpha, schräg hinter der Villa befindet sich der Eingang zum Alpha-Steinbruch und die Straße runter sind die Römische Katakomben in dem Heidesteinbruch. Weiter die Straße runter sind die Kirche von Irene und der Villa Rose Hill.

Familie Diepen

Villa Alpha wurde 1880 im Auftrag von Joseph Kreiden (1852-1929) erbaut. 1891 kaufte der Tilburger Fabrikant Armand Diepen die Villa. Er war der erste katholische Ökonom, der als Publizist für wirtschaftliche und soziale Fragen überregional bekannt wurde. Er glaubte an die wachsenden Möglichkeiten, den Reichtum zu vermehren und unter mehr Menschen zu verteilen. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes entschied er sich, in Valkenburg zu bleiben. Neben der Natur ist die nahegelegene antike SpaAachen eine Rolle dabei. Außerdem kaufte Armand Diepen hinter seinem Gebäude ein ausgedehntes Hügel- und Waldstück und ließ dort im Winter 1892/93 einen Felsenpark errichten. Das angrenzende Polferbos er kaufte es ein Jahr später und baute hier auch einen Wanderpark. 1895 starb er. Armand Diepen hat in wenigen Jahren einen wichtigen Grundstein für den Tourismus in Valkenburg gelegt. Dies wurde auch 1900 deutlich, als der inzwischen verschwundene Armand Diepenweg benannt wurde. Seine Söhne Karel und Jan Diepen gaben dann mit der Gründung der Katakomben 1910 dem Tourismus weitere Impulse (u.a Cuypershuisje im Polferbos)[1] und das Open Air Theatre im Jahr 1916. Architekt . spielte bei beiden Attraktionen Pierre Cuypers eine wichtige Rolle.

Verschiedene zwecke

In den folgenden Jahrzehnten bot sich die Villa Alpha für vielfältige Nutzungen an. Auch die Nachfahren von Armand Diepen nutzten die Villa als Sommerresidenz. Andere Beispiele betreffen die Nutzung der Villa durch den Kunstkreis Valkenburg Henri Jonas, gegründet 1950, und die Mater Amabilis Schule, und in den 1970er Jahren lebte dort die Familie von Arthur Thuijs, der im Garten nebenan eine Miniaturstadt baute.[2] 2008 kauften die Brüder Van de Mortel das Gebäude und renovierten es komplett. Villa Alpha wird derzeit als zusätzliche Residenz unter dem Namen Villa Valkenburg genutzt Parkhotel Valkenburg.