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EIN Viocta ist eine achtsaitige, elektrische Violine, erbaut 1971 vom niederländischen Orchestermusiker Willem Wolthuis (1940).
Konstruktion
Der Hals dieses Instruments, einer Geige, wurde von 2,5 Zentimeter auf 4 Zentimeter verbreitert und für die acht Schrauben verlängert. Die Viocta ist mit acht Stahl Saiten: vier Violinsaiten und vier Altsaiten.
Stimmung
Die Geigensaiten sind in ihrer normalen Stimmung geblieben: G, D, A, E, die Altsaiten sind in Des, As, Es, B gestimmt – einen Halbton höher als normal. Die Saiten der Viocta sind von links nach rechts in der Reihenfolge Des-G / As-D / Es-A / B-E angeordnet, sodass sie paarweise als Fingersatz einer normalen Geige gehalten wird. So ist die Möglichkeit für 8-stimmig entstanden Akkorde zu spielen, oder Cluster. Auch die Saitenkombinationen As / Des / As sind spielbar, so dass ganz besondere Klangfarben geschaffen werden können, um beispielsweise den Ansprüchen zeitgenössischer Orchestermusik von Zeit zu Zeit gerecht zu werden. Außerdem 4-stimmig Flageolett-Töne noch bis zu den möglichkeiten.
abspielen
Die Form des Kamms ist sehr wichtig. Die Altsaiten sind etwas tiefer als die Violinsaiten. So können die Geigensaiten einzeln gespielt werden. Durch die große Anzahl der Saiten ist die Spannung am Instrument groß und daher wurde ein Aluminium-Saitenhalter daran angebracht. (Aluminium, weil es sehr leicht ist.) Dadurch ist es möglich, die Stimmung sehr schnell zu ändern: zum Beispiel wird ein Des zu einem D, das As zu einem A, das Es zu einem Es und das B zu einem H. Die Instrument ist jetzt in reinen Vierteln gestimmt, was es ideal für Jazzmusik macht. Darüber hinaus kann man verschiedene Arten von Musik mit unterschiedlichen Stimmungen erstellen. Die Viocta hat ein ganz besonderes Timbre wegen der großen Spannung oben. Durch KontaktaufnahmeMikrofon und ein Fußpedal wird sogar exklusiv. Dies erhöht die Möglichkeiten, Soundeffekte noch abstrakter zu gestalten.
Präsentation
Kurz nach Fertigstellung wurde die Viocta unter anderem in einer Fernsehsendung vor den Geigern präsentiert Benny Behr und Sem Nijveen, die sich sehr fasziniert zeigten. Diese beiden Prominenten spielten für die Zweiter Weltkrieg und für kurze Zeit während der deutschen Besatzung im Groninger Orchestergesellschaft, und waren damit sowohl Vorgänger als auch Kollegen von Willem Wolthuis, der ab 1962 – als das Ensemble einen neuen Namen erhielt: Northern Philharmonic Orchestra (und seit 1990 Orchester Nordniederland hot) – war bis 1990 Teil der ersten Violinsektion im selben Musikunternehmen.
Willem Wolthuis spielte das Instrument in der Anfangszeit regelmäßig, auch mit dem Sinfonieorchester in Groningenwenn auch in der populären Musik. Der damalige Plan für ein „Konzert für Viocta und Orchester“ wurde nie realisiert, was der Schöpfer bis heute bedauert.