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Volkskunst ist Kunst mit utilitaristischem und ästhetischem Charakter, die ihren Ursprung in einer bestimmten Volkstradition hat. Es ist Kunst von einfachen Leuten, für eine kleinere Gruppe gedacht und ohne großen künstlerischen Anspruch.
Neben den großen Kunstbewegungen haben sich die einfachen Leute seit jeher in allen Ländern und zu allen Zeiten mit Kunst beschäftigt. Diese Kunst hat nicht das kommerzielle oder künstlerische Niveau der großen Meister, aber die Absicht ist ehrlich und gewissenhaft. Volkskunst ist meist nüchterner, aber bei Sammlern immer noch sehr beliebt.
Möbel
Möbel wurden auf einfache Weise mit einem Hauch von Kunstfertigkeit hergestellt, manchmal wurde auch für einige Stücke gearbeitet; in Deutschland zeugen die vielen Bauernschränke von dieser bunten Kunst.
Hingabe in der Volkskunst
Im katholischen Volksglauben wurden mit den begrenzten Mitteln verschiedene Heilige und religiöse Belange auf ihre eigene Weise dargestellt. Dies war bestenfalls Holz oder Metall, doch häufiger musste man auf alternative Dinge wie (altes) Glas, Papier, Wachs, Stoffstücke, Wolle, Steine oder auch Teig und Knochen zurückgreifen.
Beispiele sind die Wachsfiguren Unserer Lieben Frau, Gebetskarten aus Papier oder Paternoster. Ein bemerkenswertes Phänomen sind die sogenannten Oratoires (Kapellen), ein Heiliger, der in a geschlossener Hof von Pappmache, Gemälde hinter Glas (keine Glasmalerei), bestickte Rahmen mit Gebeten usw.
Siehe auch
- Volksmusik
- Bildteppiche
- Chochloma: Russische Volkskunst
- Rosenschleifen
- Kurbits
- Hindeloopen