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Wacker Neuson
Wacker Neuson SE
Logo
Einrichtung1848
Gründer(n)Johan Christian Wacker
SchlüsselfigurenMartin Lehner, CEO
Hans Neuntufel, Vorsitzender Der Aufsichtsrat
HauptquartierMünchen, Deutschland
Angestellte5064 (2017)[1]
ProdukteBaumaschinen, Baumaschinen
SektorBaumaschinen
Einnahmen/Jahr1533,9 Millionen Euro (Der Konzernumsatz Wacker Neuson 2017)[1]
Webseitewww.wackerneusongroup.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Wacker Neuson SE ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das Betontechnik, Verdichtungsgeräte, Baustellentechnik und Kompaktbaumaschinen entwickelt, produziert und vertreibt sowie die dazugehörigen Dienstleistungen anbietet. Das 1848 gegründete Familienunternehmen verfügt heute über 50 Tochtergesellschaften weltweit, mehr als 140 Vertriebs- und Servicestationen und mehr als 12.000 Vertriebs- und Servicepartner. Die Gruppe hat mehr als 5.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in München. Die Wacker Neuson SE ist seit 2007 börsennotiert und im SDAX notiert.

Geschichte

EIN Stampfer von Wacker Neuson

Gründungsjahre bis einschließlich 1945

Das Unternehmen wurde 1848 von Johann Christian Wacker gegründet. Dies war eine Schmiede namens met wacker im Dresden, das 1875 mit der industriellen Produktion begann. 1930 entwickelten die Ingenieure die Hochfrequenztechnik für Innenrüttler. Gleichzeitig eine Innovation für die Beton- und Bodenverdichtung, die erste elektrisch angetriebene Stampfer, entwickelt und produziert. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg erweiterte das Unternehmen sein Produktionsprogramm und begann mit dem Aufbau einer Vertriebs- und Handelsorganisation im In- und Ausland. Unterbrochen wurden diese Entwicklungen durch die totale Zerstörung der Produktionsanlagen in Dresden kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Nachkriegsjahre bis einschließlich 2007

1945 wurden die Aktivitäten in Kulmbach wieder festgenommen. 1951 zog das Unternehmen nach München. Das erste ausländische Unternehmen wurde 1957 in Hartfort (Wisconsin, USA). 1986 zog diese Firma nach Milwaukee, gibt es dort noch heute eine Produktionswerkstatt und ein Logistikzentrum. In der Folge baute das Unternehmen seine internationale Präsenz aus und ist heute weltweit mit mehr als 50 Tochtergesellschaften, mehr als 140 eigenen Vertriebs- und Servicestationen und mehr als 12.000 Vertriebs- und Servicepartnern vertreten.

Die Neuordnung der Unternehmensgruppe von einer GmbH in eine Wacker Baumaschinen AG fand im Jahr 2002 statt. Bis 2005 entwickelte, produzierte und vertrieb Wacker nur Kleinbaumaschinen bis ca. drei Tonnen in den Geschäftsfeldern Betontechnik, Boden- und Asphaltverdichtung, Abbruchtechnik und Versorgungstechnik. Mit der Übernahme von Weidemann GmbH 2005 wurde jedoch auf kompakte Baumaschinen und den Agrarbereich umgestellt. Im Jahr 2006 haben die Unternehmen Bohrfix AG (Schweiz) und Bodenheizungen, Inc. (USA) erworben.[2]

2007 bis heute

Am 15. Mai 2007 erfolgte der Börsengang und ist im and Prime-Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Im Herbst 2007 folgte die Aufnahme in den SDAX-Index.

Am 31. Oktober 2007 wurde die Verschmelzung mit Neuson Kramer Baumaschinen AG (Linz, Österreich), einem Hersteller kompakter Baumaschinen, darunter Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader. Neuson Kramer Baumaschinen AG selbst war das Ergebnis einer Fusion zwischen Neuson Baumaschinen GmbH und das renommierte Unternehmen Kramer-Werke GmbH. Neuson wurde 1981 unter dem Namen Neuson Hydraulik GmbH mit Sitz in Linz und entwickelte zunächst hydraulische Minibagger. 1990 folgte die Gründung von establishment Neuson Baumaschinen GmbH. 1998 hat der Dumper-Hersteller Lifton Ltd. (GB) und 2004 wurden Kompaktlader in das Produktprogramm aufgenommen. 2001 fusioniert Neuson und Kramer.

Im Februar 2009 wurde die Rechtsform und Unternehmensstruktur von Wacker Baumaschinen AG auf aktuell geändert Wacker Neuson SE.

Seit 2011 produziert Wacker Neuson in seinem Werk in Hörsching Minibagger für Raupe.[3]

Unternehmensübersicht

Aktuelle Unternehmensstruktur

Die Wacker Neuson SE hat ihre Aktivitäten nach Regionen organisiert (Europa, Amerika, Afrika und Asien-Pazifik). Die Gruppe ist in den Segmenten Betontechnik, Verdichtung, Baustellentechnik, Kompaktbaumaschinen und Dienstleistungen (Ersatzteile, Wartung, Reparatur) tätig Bagger, Radlader, Teleskoplader, kompakte Lademaschinen und Dumper. Diese Maschinen werden im Tief-, Berg- und Straßenbau, in der Landwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau, bei Kommunen sowie bei Recycling- und Industrieunternehmen eingesetzt. Zur Gruppe gehören die Marken Wacker Neuson, Weidemann und Kramer Allrad sowie Tochtergesellschaften und Produktionsstätten.

Die Marke Wacker Neuson

Unter dem Markennamen Wacker Neuson vertreibt die Gruppe handgeführte Baumaschinen wie Vibrationsstampfer, Vibrationsplatten, Unterbrecher, Zerspanungswerkzeuge, Innenrüttler und Rüttler sowie Baustellentechnik und Kompaktbaugeräte wie Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader.

Die Marke Kramer

Unter dem Markennamen Kramer allradgelenktRadlader, Teleskopradlader und Teleskoplader verkauft.

Die Marke Weidemann

Die Marke Weidemann produziert hauptsächlich Maschinen wie Landwirtschaftslader, knickgelenkte Radlader und Teleskoplader für die Landwirtschaft.

Firmenmanagement

Seit September 2017 leitet Martin Lehner das Unternehmen. Vorsitzender des Verwaltungsrates ist Neuson-Gründer Hans Neunteufel.

Aktienstruktur

Saldo per 2017-Aktuelle Aktienstruktur

  • 33,0% Wacker-Familie
  • 30,0 % Familie Neuntufel
  • 37,0 % Streubesitz

Standorte

Hauptquartier

  • Wacker Neuson SE München, DE

Schulungszentrum Europa

  • Wacker Neuson Akademie Reichertshofen, DE

Produktion Europa

  • Wacker Neuson SE Reichertshofen, DE
  • Wacker Neuson Linz GmbH Horsching, AT
  • Wacker Neuson Kragujevac d.o.o. Kragujevac, SRB

Produktion Amerika

  • Wacker Neuson Corporation Menomonee Falls, USA

Produktion Asien

Produktbeispiele