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Warkumerwaard | ||
| Naturschutzgebiet | ||
| Ort | ||
| Land | Die Niederlande | |
| Ort | Friesland | |
| Koordinaten | 52° 59′ N, 5° 24′ E | |
| Nächster Standort | Workum | |
| Information | ||
| Oberfläche | 1,45 km² | |
| Verwaltung | Es Fryske Gea | |
| Fotos | ||
Das Warkumerwaard ist eine frühere Sandbank in dem IJsselmeer Biene Workum in der Provinz Friesland. Der natürlichste Teil befindet sich am äußeren Rand, dem Warkumerbûtenwaard. Das Naturschutzgebiet hat eine Fläche von 145 Hektar, das Wasservogelschutzgebiet ist 732 Hektar groß. Das Gebiet wird verwaltet von Es Fryske Gea und ist vom Aussichtspunkt des Campingplatzes It Soal und vom Ende der Slinkewei aus gut einsehbar.
Von der Salzwiese zur Sandbank
Zur Zeit der Zuiderzee wurde die Salzwiese von einem tiefen Riss, dem Vlieter, durchzogen. Auf der Ostseite war der Boden lehmig (der grüne Strand), auf der Westseite sandig. Der grüne Strand war größtenteils zugewachsen und im westlichen Teil entstanden Sandkämme. Nach dem Bau der Abschlussdijk auch der Sandkamm trocknete aus und der gelbe Strand entstand. Dann zwischen 1934 und 1943 ein Sommerkai wurde errichtet, eine Trennung zwischen dem äußeren Binnenland und dem inneren Binnenland entstand. Innerhalb der Deiche entstand Land, außerhalb der Deiche blieb der Einfluss des IJsselmeers erhalten.
Die Muschelbänke sind bei Uferschnepfen sehr beliebt. Innerhalb der Deiche wird Ringforschung betrieben wilster, Uferschnepfen und Kampfläufer. Außerhalb wurde der Deich in 1995 ein steindamm wurde für die naturentwicklung gebaut, um die sandbank auf der rückseite zu schützen. Auf dem IJsselmeer gibt es sieben Muschelbänke mit Untiefen dazwischen, die gelegentlich austrocknen. Es gibt Kolonien auf diesen Bänken Möwen und Seeschwalben. Während der Brutzeit kommen viele Möwen hierher und Seeschwalben, außerhalb der Brutzeit sind es hauptsächlich Watvögel wie Wylpen, Uferschnepfen und Kampfläufer.
Tier-und Pflanzenwelt
Die Flora besteht aus hohen Kräutern wie echte Kuckucksblume, Meeresrauschen und Wassereppe. Hinter den Muschelbänken liegen nasse, karge Wiesen. An manchen Stellen ist der Einfluss des ehemaligen Salzwassers auf die Vegetation noch spürbar.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |