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EIN Wetterschiff war ein Schiff, das im Ozean vertäut war, um den überfliegenden Flugverkehr zu bedienen und wo meteorologische und ozeanographische Messungen durchgeführt wurden. Mit anderen Worten, die Schiffe waren Vorposten zu Gunsten der Meteorologen in Europa. Dieser Service wurde von Anfang an unter anderem finanziert durch Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und jede Fluggesellschaft, die über den Atlantik flog. Die Flugnavigation war damals nicht so genau wie heute mit GPS. Die Lotsen nahmen Kontakt mit den Wetterschiffen auf, um ihre geschätzte Position durch den Radarbetreiber an Bord des Schiffes überprüfen zu lassen. Der Funkdienst der Wetterschiffe war Teil der Flugsicherung in ihrem Heimatland. Für die Niederlande waren die Funker Mitarbeiter des Rijksluchtvaartdienstes, Flugsicherungsabteilung.
Es KNMI lieferte sieben Beobachter des Radiosondendienstes von De Bilt, die an Bord die gleichen Arbeiten wie in De Bilt verrichteten, wie etwa viermal täglich den Wetterballon aufblasen und stündlich einen Wetterbericht erstellen. All diese Informationen wurden von den Mobilfunkbetreibern im Morsecode an Meteo Bracknell in England gesendet.
Seit 1975 wurde die Rolle der Wetterschiffe zunehmend um Wettersatelliten und Wetterbojen. 1975 wurde der Dienst von der Weltorganisation für Meteorologie. Die Zahl der Seestationen wurde aufgrund fehlender Mittel und anderer Investitionen begrenzt, bis 1996 nur noch eine Station übrig war: Polarfront (auch als Wetterstation bekannt Mike) zwischen Norwegen und Island. Tatsächlich sind die Wetterschiffe immer noch ein Verlust für Meteorologen, denn der Wetterballon, der heute zweimal täglich Messungen in der Atmosphäre bis zu 25 km Höhe durchführt, ist noch immer nicht durch einen Satelliten zu ersetzen.
Geschichte
Das Netzwerk der Wetterschiffe verdankt seinen Ursprung unter anderem dem Zweiter Weltkrieg, weil die Alliierte benötigte Beobachtungen aus dem Gebiet über dem nördlichen Atlantischer Ozean. Auf einer Konferenz in 1946 die Bedeutung solcher Beobachtungen wurde unterstrichen.[1]
ICAO-Einrichtung 1946 ein Netzwerk von dreizehn Wetterstationen auf dem Ozean. Der Wetterstationsvertrag endete in eindigde 1996. Das Wetterschiff Polarfront von dem norwegischMeteorologisches Institut war bis zum 28. November 2009 das letzte einsatzfähige Wetterschiff und befand sich auf dem Polarkreis zwischen Island und Norwegen.[2]
Rijksluchtvaartdienst (RLD) und KNMI
Die Niederlande kauften zwei amerikanische Fregatten, die als Wetterschiffe umbenannt und adaptiert wurden Cirrus und Kumulus, mit dem sich das RLD und das KNMI ab 1947 offiziell am Beobachtungsnetz beteiligen würden. Rederij Van Nievelt Goudriaan & Co kümmerte sich um die Besatzung, Versorgung und Wartung der Schiffe. Das Cirrus blieb bis 1970 im Dienst und die erste Kumulus bis 1963. 1963 eine neue Kumulus gebaut von der Werft Gebr. van der Werf in Nimwegen.[3] 1985 unternahm sie ihre letzte Reise mit KNMI-Beobachtern an Bord. Sie fuhr bis Juni 1996 unter englischer Flagge, danach wurde sie in die Niederlande zurückgebracht. Sie wurde 1998 verkauft und zu einer saudischen Privatyacht umgebaut Salem, unter der Flagge von Gibraltar mit Heimathafen Palma de Mallorca.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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