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X10
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X10 ist ein internationales und offenes Industriestandard für ein Kommunikationsprotokoll zwischen Sendern und Empfängern für Heimautomatisierung (Hausautomation), die das Stromnetz nutzt (X10 Stromleitung) oder Funkfrequenz (X10 RF).

X10 wurde 1975 von den Schotten entwickelt Pico-Elektronik um die Fernbedienung von Haushaltsgeräten zu ermöglichen. Es war die erste Allzweck-Netzwerktechnologie für die Hausautomation und ist immer noch die am weitesten verbreitete[Quelle?] . Trotz der Existenz von Alternativen mit höherer Bandbreite bleibt X10 im Heimbereich weltweit beliebt, da neue Komponenten kostengünstig verfügbar sind.

Betrieb X10 Stromleitung

X10 besteht aus Sendern (Controllern) und Empfängern, die in eine Steckdose gesteckt werden. An den Empfänger ist ein Gerät oder eine Lampe angeschlossen. Sender und Empfänger kommunizieren über das Stromnetz, sodass kein zusätzliches Kommunikationsnetz installiert werden muss. Beispiele für Kanäle sind Transceiver (wandelt ein Signal von einer drahtlosen Fernbedienung in ein Signal im Stromnetz um) oder die Computerschnittstelle (kann an einen Computer angeschlossen werden oder einfache Programme ausführen und selbst planen) Beispiele für Empfänger sind Lampenempfänger (die Lampen ein- oder ausschalten oder dimmen können geschaltet werden) und Geräteempfänger (mit denen Geräte mit mehr Leistung geschaltet werden können).

Betrieb X10 RF

X10-Befehle können auch über Funksignale gesendet werden, in Europa beträgt die Frequenz 433,92 MHz, in den USA sind es 310 MHz.
Um X10 RF nutzen zu können, wird ein Gerät (Gateway/Bridge) benötigt, das die Funksignale auf X10 Powerline umsetzt.

Protokoll

Die Adressierung besteht aus Vielfachen von vier Bits:

  • Die ersten vier Bits enthalten einen "Hausauswahl"-Code, dargestellt als Buchstabe (A bis P, die ersten 16 Buchstaben des Alphabets).
  • Ein oder mehrere "Einheitenauswahl"-Codes, dargestellt als Zahl (01 bis 16); Mehrfachauswahlcodes werden verwendet, um mehrere Lichter/Geräte gleichzeitig zu steuern.
  • Die letzten vier Bits enthalten den zu sendenden Befehl; alle adressierten Einheiten warten auf den Empfang des Befehls.

Jedes Gerät im Haus muss mit einem eindeutigen Code versehen werden, damit maximal 256 Geräte (16 × 16) ohne gegenseitige Störung in der Reichweite genutzt werden können. Bis zu 16 Geräte werden in der Regel verwendet 1 Hauswahlcode pro Haus, aber solange es keine Probleme mit Nachbarn gibt, können dafür mehrere Codes pro Haus gewählt werden. Bei Problemen mit Geräten, die durch Signale von anderen Häusern verursacht werden können, kann ein Filter platziert werden, damit keine Signale das Haus verlassen oder Fremdsignale nicht in das Haus gelangen.