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Zandfilter
Sandfilter für Trinkwasser in Vietnam

EIN Sandfilter ist ein mit Sand gefüllter Filter, der unter anderem zur Reinigung verwendet wird Wasser trinken, Oberflächenwasser, Abwasser, Teiche und Schwimmbecken. Der Filter kann aus Stahl, Kunststoff oder Beton bestehen. Es gibt schnelle Sandfilter und langsame Sandfilter.

Schneller Sandfilter

In einem schnellen Sandfilter fließt zu reinigendes Wasser von oben nach unten durch ein Sandbett. Alle Verunreinigungen, die größer als der Abstand zwischen den Sandkörnern sind (wie Fliegen und Samen) werden gestoppt. Kleinere Verunreinigungen (Algen, gelöste Stoffe) werden vom Sandbett nicht zurückgehalten.

In einem frischen Sandbett beträgt die Körnung des Sandes 0,4 bis 0,8 mm. Da auf dem Sandfilter Verunreinigungen (auch Feinmaterial) verbleiben, wird die Deckschicht feinmaschiger als 0,4 mm (kolloidale Stoffe). Auf diese Weise können auch Verunreinigungen kleiner als 0,4 mm herausgefiltert werden. Mit der Zeit wird die Deckschicht völlig undurchlässig (Eingangsdruck steigt - Filterdurchfluss sinkt) und der Filter muss durch Rückspülung gereinigt werden. Der Aufbau von feinem Material auf dem Sandfilter kann durch Zugabe von a . beschleunigt werden Flockungsmittel. Auch Algen (feiner als 0,4 mm) können so abgefiltert werden.

Am Boden des Sandfilters befindet sich ein „Sammler“, ein poröser Doppelboden. Der Kollektor besteht aus einer Reihe von Röhren mit sehr feinen Löchern. Die Löcher im Kollektor sind kleiner als das Sandkorn, so dass nur das Wasser den Kollektor passieren kann.

An den Wänden des Sandfilters befindet sich ein System von (SPS-kontrolliert) Ventile. Die Durchflussrichtung kann durch Öffnen und Schließen von Ventilen geändert werden. So kann beispielsweise das Wasser von unten nach oben fließen. In diesem Fall werden alle Verunreinigungen, die sich oben auf dem Sandbett befinden, angehoben und entfernt und der Sandfilter wird erneut gereinigt. Dieses Verfahren wird 'Zurückspulen' genannt. Beim Rückspülen eines Sandfilters manchmal Druckluft benutzt.

Probleme

Probleme, die bei einem Sandfilter auftreten können, sind:

  • Sand im Wasser.
    • Einer der Kollektoren ist kaputt.
    • Sand mit Partikeln kleiner als 0,4 mm wurde verwendet. Der Sand muss ersetzt werden.
  • Das Wasser wird nach längerem Filtern und Rückspülen nicht klar.
    • zu viel rückgespült wird, kann sich keine Schicht kolloidaler Stoffe bilden. Eine wöchentliche Spülung reicht oft aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen (je nach Größe und maximalem Filterdruck des Sandfilters)
  • Feinstaub im Wasser. Pollen oder Sahara-Staub das über Wind- oder Regenwasser in den Teich oder das Schwimmbecken gelangt ist, ist so fein, dass es nicht herausgefiltert werden kann. Dies lässt sich nur durch Zugabe eines Flockungsmittels oder durch Absaugen/Abspülen des Staubes über ein kombiniertes Staubsauger-Rückspülverfahren beseitigen.

Alternativen

Anstelle von oder in Kombination mit Sand können eine Reihe anderer Filtermedien verwendet werden. Beispiele sind Filtersilikat, Aktivkohle und Glaskugeln, auch Glasperlen genannt. Filtersilikat und Aktivkohle haben innere Poren, in denen organische Abfälle aufgefangen werden können Adsorption.

In einem Dynasand Filter[1] wird der Sand mit a Gaslift ständig gereinigt und im Filter von unten nach oben gepumpt, keine Rückspülung erforderlich.

Langsamer Sandfilter

Ein langsamer Sandfilter enthält auch Sand, aber er fließen ist viel niedriger. In einem langsamen Sandfilter, a Biomasse die Schadstoffe biologisch abbaut. Ein solcher Filter wird daher nicht rückgespült, da dies zum Verschwinden der Biomasse führen würde.

Siehe auch