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Zendvermogen

unten Sendeleistung wird es verstanden Leistung das a Sender Hierfür gibt es je nach Anwendung und Einsatzgebiet unterschiedliche Mess- und Definitionsverfahren Modulationsverfahren.

Amplitudenmodulation (AM)

Die Fähigkeit von a AM-Sender nicht konstant ist, ist zu Spitzenzeiten die Leistung bei 100 % Modulation viermal so hoch wie bei einem unmodulierten Signal. Die Leistung wird daher mit 100% (oder so viel wie möglich) Modulation gemessen, dies nennt man Hüllkurvenspitzenleistung (PEP).

Frequenz- und Phasenmodulation (FM/PM)

Biene Frequenzmodulation (FM) und Phasenmodulation (PM) die Leistung ist konstant, also auf dem Antennenanschluss gemessen werden.

Einseitenband (SSB)

Weil ein SSB-Sender erzeugt ohne Modulation viel weniger (manchmal keine) Leistung, wird hier gemessen mit Doppeltonmodulation.

Fernsehen (analog)

Ein (PAL) Fernsehkanal wird mit seiner Spitzenleistung (PEP) spezifiziert. Die durchschnittliche Sendeleistung ist geringer. Ein analoges TV-Signal hat a Scheitelfaktor (oder Spitzen-zu-Durchschnitts-Leistungsverhältnis - PAR) von etwa 6 dB. Ein analoges TV-Signal kann negativ moduliert werden, dh die Darstellung eines zusammengesetzten TV-Signals in Spannung enthält ein Minuszeichen. Die Erklärung für das Minuszeichen liegt in der Hardware der älteren Schwarz-Weiß-Fernseher: Die Detektionsdiode lieferte die negative Seite der Hülle. Der niedrigste Signalwert in grafischer Form ist der ins Negative gehende Peak-Sync und entspricht Schwarz. Die Leistung ist dann maximal. Ein Bild mit viel Schwarz ist rauschempfindlicher als ein weißes Bild und deshalb wurde diese negative Modulation gewählt.

Andere Modulationsverfahren

Bei anderen Modulationsverfahren ist es (fast) immer üblich, im Normalbetrieb zu messen.

ERP

Mit effektive Strahlungsleistung (ERP) bezieht sich auf die effektive Strahlungsleistung in die Richtung(en), in die die Antenne abstrahlt. Dies im Vergleich zu einer isotropen Antenne (eine theoretische Antenne, die die gleiche Leistung in alle Richtungen abstrahlt). Der Wirkungsgradunterschied einer Antenne gegenüber dem isotropen Rundstrahler wird dann in dBi ausgedrückt. In der Praxis verwenden Profis oft einen Halbwellendipol als Referenz und der ERP-Gewinn einer Antenne wird in dBd ausgedrückt. Aus verkaufstechnischer Sicht ist dBi jedoch viel interessanter, da diese Zahl immer größer ist. ERP ist eine Scheinleistung, da eine Antenne ein passives Element ist und daher niemals Energie hinzufügen kann. Mit dem Energieerhaltungssatz werden also bei 100 W an der Sendestufe (der Leistungsverstärker in einem Sender) noch weniger als 100 W (effektiv) von der Antenne abgestrahlt.

Beispiele

EIN Transceiver für die eine Lizenz für 1 Watt erteilt wurde, darf ca. 4 Watt an die Antenne liefern, da die Funkantenne einen Gewinn von -6 . hatdB. Für Rundfunksender gilt das Gegenteil (maximal zulässige Leistung ist im ERP angegeben): Durch die Bündelung der Strahlung in der horizontalen Ebene hat eine Rundstrahlantenne ebenfalls einen Gewinn von 10 dB oder mehr. Zum Beispiel die ERP-Fähigkeiten für das alte analoge UHF TV-Kanäle (Niederlande 2 und 3) von Lopik und Smilde 1000 kW pro Kanal. Die Sendestufen liegen in der Größenordnung von 100 kW.

Siehe auch