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Alf Lechner | ||||
Große Kreisstellung mit Kugel (1988), Schloss Philippsruhe at Hanau | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 17. April1925 | |||
| Verstorben | 25. Februar2017 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Abstrakt | |||
| RKD-Profil | ||||
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Alf Lechner (München, 17. April1925 - Dollnstein, 25. Februar2017) war ein DeutscheBildhauer.
Leben und Arbeiten
Lechner war von 1940 bis 1950 Schüler des Landschaftsmalers Alf Bachmann in Ambach am Starnberger See. Zwischen 1943 und 1945 war er bei der Arbeitsministerium und rief die Marine an. Von 1950 bis 1960 war er als Maler, Grafiker, Industriedesigner, Lichttechniker und Metallbauer. Sein erstes abstrakt Bilder von Lechner 1961.
Ausgangspunkt seiner Arbeit sind geometrische Grundformen wie Kreis-, Quadrat-, Rechteck- oder Blockform, von denen Lechner minimalistisch Metallskulpturen, oft aus Cortenstahl oder rostfreier Stahl, schafft. Lechner selbst formuliert es so: „Ich möchte durch systematisches Denken durch gezieltes Verändern, Verbiegen oder Neuanordnen verschiedener Teile aus einer einfachen Form etwas anderes erlebbar machen als eine einfache Form.“
1965 zog Lechner nach Degerndorf bei München. Nach Erhalt des Förderpreises der Landeshauptstadt München 1972 und der Stadt München 1974 Berlin, er hat ein Stipendium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI: at Linde AG er schuf Raumbilder (offene kubische Konstruktionen). Ab 1976 stabilisierte Lechner seine großen Stahlkonstruktionen mit Hilfe von Glasplatten. 1981 wagte er sich an die Gestaltung von Bühnenbildern für das Stück „Antigone“ am Stadttheater von Ulm. Für die Internationale Gartenschuppen 1983 entwarf er die Brunnenskulptur „Wasserwand“. Ungefähr zu dieser Zeit zog er wieder um, jetzt nach Geretsried bei München.
1995 wurde Lechner Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2005 war er einer der Teilnehmer der Skulpturenmeile Hannover (ein Skulpturenroute) im Hannover mit Arbeit Kreiseilung - Quadratanordnung - Kugel (1987). Auf dem Gelände der Flughafen München wurde im Rahmen des Projekts durchgeführt Kunst am Besucherplatz die 36 Meter lange und 9 Meter hohe Stahlskulptur mit dem Titel Start in München - Landung in München (2008) veröffentlicht. Das Objekt hat ungefähr die Länge von a Airbus A320 und die Höhe eines dreistöckigen Gebäudes.[1]
Der Künstler lebte und arbeitete in einer ehemaligen Eisenhütte in Obereichstätt (Dollnstein), Oberbayern (Oberbayern) mit einem Kalksteinbruch als Kulisse für sein PrivatesSkulpturenpark. Er starb im Alter von 91 Jahren.
Museen und Institutionen
- Museum Alf Lechner (Ingolstadt)
- Heinrich-Vetter-Sammlung in Ilvesheim
- Skulpturenpark des Neuen Museums Nürnberg im Nürnberg
- Skulpturenpark des Lehmbruck Museums in Duisburg
- König-Saud-Universität, Saudi-Arabien
- Köln . Skulpturenpark, Köln
- Sammlung Vitrinen des Skulpturenmuseums, Marli
- Skulpturenpark der Pinakotheken München, München
- Skulpturenpark der Kunsthalle Mannheim, Mannheim
- Skulpturenpark Sammlung Domnick im Nürtingen
- Skulpturenweg Salzgitter-Bad, Salzgitter
Arbeiten (Auswahl)
- Bündelung (1971), Luisenpark in Mannheim
- Bundelung - Mauer 1971/15 (1971), Skulpturenpark Sammlung Domnick
- Würfel Pyramide SUN-17 (1972), Südgelände Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen
- Rahmenkonstruktion 2/72 (1972), Outdoor-Kollektion Vitrinen des Skulpturenmuseums im Marli
- Würfelbau 3/73 (1973), Skulpturenpark des Lehmbruck Museums im Duisburg
- Rahmenwürfel mit Holzbalken (1973), Hohenheimer Straße in Leinfelden-Echterdingen
- 26/73 (1973/1987), Oberpostdirektion in Stuttgart-Cannstatt
- Hühnchen Wurfel (1973/75), Campus Pädagogische Hochschule in Freiburg im Breisgau
- Ohne Titel (1975), Karlsplatz in Freiburg
- Zahnstecher (1975), Glückstraße in Erlangen
- Stabilität und Labilität (1976/77), Kreiskrankenhaus in Erlangen
- Verformung (1977), Skulpturenpark Sammlung Domnick
- Exzentrische Pyramide (1978), München
- Augsburger Dreieck (1978), SkulpturenrouteKunst auf dem Campus von der Universität Augsburg in Augsburg
- Raum-Skelett (1980), Universität München/Weihenstephan in Freising
- Würfel-Flächen-Diagonale (1980), Südgelände Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
- Flächendurchdringung (1979/83), Gasteig in München
- Waschmaschinenwand (1981/82), Westpark in München
- Würfel-Skelett-Substraktion (1984), King Saud University in University Riad
- Drei Kuben (1985), Skulpturenpark am Diakonie, Paul-Gräb-Straße in Wehr (Baden)
- St. Wendeler Blatt (1985), Straße der Skulpturen (St. Wendel) im St. Wendel
- Quadrathalbierung/Diagonalwölbung (1983/86), König-Saud-Universität in Riad
- Stahlblatt Nr. 5 (1986), Neue Nationalgalerie/Kulturforum Skulpturen im Berlin
- Geöffneter Ring (1983/87), Robert-Schuman-Platz in Bonn
- Eine enorme Anstrengung - Wilhelm Lehmbruck, Streckungen (1987), Skulpturenpark des Lehmbruck Museums in Duisburg
- Kreisstellung - Quadratordnung - Kugel (1987), Skulpturenmeile Hannover im Hannover
- Große Kreisstellung mit Kugel (1988), Skulpturenpark Schloss Philippsruhe Biene Hanau
- Durchdringung (1988), Rheinisches Landesmuseum in Mainz
- Ringskulptur Ingolstadt (1989), Kavalier Hepp in Ingolstadt
- Große Zylinderspaltung (1991), Skulpturenpark des Lehmbruck Museums in Duisburg
- Halbkreis-Dreiviertelkreis BAM (1991), Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin
- Diagonalteilung/Mantelrindung, Hommage an Franz Marc (1984/1995), Franz-Marc-Museum im Kochel am See
- Prisma I und II (1995), Maximilianum in München
- Ringteilung (1996), Skulpturenpark des Neuen Museums Nürnberg im Nürnberg
- Zueinander (1996), Skulpturenpark der Pinakotheken München in München
- Linie, Körper, Raum (1998), Bayerischer Baugewerbeverband in Stockdorf bei München
- Zarte Bögen (1998), Kavalier Elbracht in Ingolstadt
- Vertikal horizontal (1998), Skulpturenpark der Kunsthalle Mannheim in Mannheim
- Raumsegmente Rondo (1999), Skulpturenpark Johannisberg im Wuppertal
- Geborgenheit für Marie-Luise Fleißer (1999), Neues Schloss in Ingolstadt
- tau (1999), Klenze-Park, Turm Triva in Ingolstadt
- Zwischräume (2001), Ständehaus in Düsseldorf
- Auf Ab Ab (2005/06), Skulpturenweg Salzgitter-Bad im Salzgitter
- Start in München - Landung in München (2008), Flughafen München
Fotogallerie

Bündelung (1971), Luisenpark Mannheim
Skulptur 3/73 (1973) Skulpturenpark des Lehmbruck Museums, Duisburg

Rahmenwürfel mit Holzbalken (1973), Leinfelde-Echterdingen

Hühnchen Wurfel (1973/75), Freiburg im Breisgau

Ohne Titel (1975), Freiburg

Augsburger Dreiecke (1978), Augsburg

Ohne Titel (1987) in Bonn

Hommage an ein Franz Marc (1995), Kochel am See

Raumsegmente Rondo (1999), Skulpturenpark JohannisbergWuppertal

Zueinander (1999), Skulpturenpark der Pinakotheken München
Zwischenräume (2001), Düsseldorf

Start in München - Landung in München (Detail)
Externe Links
- Biografische Daten Bei der RKD-Niederländisches Institut für Kunstgeschichte
- Deutsche Nationalbibliothek: Alf Lechner
- Lechner-Museum Ingolstadt
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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