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Amyloïdose
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Amyloidose
Codierungen
ICD-10E85
ICD-9277.3
KrankheitenDB633
eMedizinmed/3377med/3888
GittergewebeD000686
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Amyloidose ist eine Krankheit bei Mensch und Tier, die durch eine Anhäufung von Amyloid. Amyloidose ist durch die extrazelluläre Ablagerung von Proteinen in abnormen fibrillären Strukturen gekennzeichnet. Die Akkumulation kann auf ein oder wenige Organe oder Gewebe beschränkt sein (lokale Amyloidose), kann aber auch verallgemeinert werden (systemische Amyloidose).

Angesichts des Namens könnte man denken, dass Amyloid ein Stärke (Amylum) ähnliches Kohlenhydrat ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Amyloid ist ein Protein. Die Ähnlichkeit mit Stärke besteht darin, dass sie mit Jod gefärbt werden kann.

Ursache

In vielen Fällen von Amyloidose ist die genaue Ursache nicht bekannt. Immunologische Störungen spielen häufig eine Rolle bei der Bildung und Anreicherung von Amyloid.

  • Bei Mensch und Tier ist es oft eine Nebenwirkung von chronischen Entzündungsprozessen wie (beim Menschen) Tuberkulose, familiäres Mittelmeerfieber, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn oder Sarkoidose; andere chronische Infektionen können ebenfalls zu der Krankheit führen. Die entzündlichen Prozesse können primär oder sekundär sein.
  • Darüber hinaus kann eine Amyloidose bei bestimmten Tumoren auftreten, zum Beispiel bei Tumoren, die auf Plasma Zellen (bei Menschen mit dem Kahler-Krankheit).
  • Amyloidose kann auch ohne Vorerkrankungen/Störungen auftreten.
  • Es gibt auch erbliche Formen der Amyloidose wie z HCHWA-D.

Therapie

Es gibt keine spezifische Therapie, um das gestapelte Amyloid zu entfernen. Therapeutische Interventionen können nur auf die Behandlung von Krankheitsprozessen im Zusammenhang mit Amyloidose abzielen.

Beispiele für Amyloidose bei Tieren

Externe Links