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EIN Archaismus (griechisch: Αρχαϊσμός, alt, aus der Vergangenheit) ist eine veraltete Sprachform, ein veralteter Satzbau oder ein veraltetes Wort. Auch alte und pseudo-alte Schreibweisen können als solche betrachtet werden. Archaismen kommen hauptsächlich in juristischer, offizieller und biblischer Sprache vor.
Dichter und Schriftsteller verwenden Archaismen wie Redewendung ihre Arbeit zum Beispiel feierlicher klingen zu lassen oder Lokalkolorit historisch aufgetragen oder eingefärbt werden. Vor allem die Schriftsteller historischer Romane des 19. Jahrhunderts machten davon Gebrauch.[1]
Gerard Revez archaisiert zu a ironisch Wirkung zu erzielen.[2]
Marten Tounders Sprache in der bommelsage ist sowohl von Archaismen als auch von Neologismen, durch Ironie, die Verwendung von Hyperbel, komische Namen, die Verwendung von Klischees durch feste Zeichentrickfiguren, die Verwendung einer krummen Sprache von beispielsweise Professor Prlwytzkofsky und die Verwendung falscher Bilder.[3][4]
Zeitgenössische Redner und Schriftsteller verwenden manchmal bewusst archaische Begriffe, um eine historische Realität zu bezeichnen, wenn es dafür kein zeitgenössisches Wort gibt. Zum Beispiel der Begriff Richter für Richterschaft im alten Sinne und den archaischen Begriff Marker für eine FrauKapitel aus dem Mittelalter.
Beispiele
- läute die Glocke (läute die Glocke)
- lieber Freund (Freund)
- Teenager-Mädchen (Teenager-Mädchen)
- Blut (feige oder schüchtern, schüchtern)
- Verwandtschaft (Familie)
- illustre (Vorname, erhaben)
- gerne (bitte)
- vollständig (vollständig)
- bei uns (bei uns)
- Mädchen (Mädchen)
- im Bett (im Bett)
- Trinkraum (Kneipe/Café)
- lustiger Charakter (lustige Person)
- malerischer Gentleman (bunte Person)
- wie segelt er? (Wie geht es ihm?)
- gekniffen (traurig)
- Himmel)
- erbrechen (erbrechen)
Manche Terminologie mag in einer Sprachvarietät archaisch erscheinen und in einer anderen nicht archaisch. Beispielsweise sind die Personalpronomen thou und ge in Flandern, Noord-Brabant und Liemers in der Alltagssprache noch gebräuchlich, aber nicht mehr im restlichen niederländischsprachigen Raum. Etwas nicht ist auch in der juristischen Sprache noch üblich.
Quellen
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