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Arenleessters
Ährenleser
Ährenleser
KünstlerJean-François Millet
Jahr1857
TechnikÖlgemälde
Maße83,5 × 110 cm
MuseumMusee d'orsay
OrtParis
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Ährenleser (Französisch: des glaneuses) ist der Titel eines Gemäldes von Jean-François Millet von 1857. Es gehört zusammen mit der angelus zu seinen bekanntesten Werken. Bei der ersten Ausstellung, das realistisch Darstellung von drei armen Bäuerinnen, die viel Kritik ertragen. Seit 1986 ist es Teil der Sammlung der Musee d'orsay im Paris.

Präsentation

Während des Sonnenuntergangs sammeln drei Frauen im Vordergrund des Gemäldes die Arena auf denen bei der Ernte der Korn wurden nicht genommen. Von links nach rechts sind die drei verschiedenen Bewegungen der nachlesen um zu sehen: sich bücken, um ein Ohr zu suchen, es aufheben und aufstehen, um das Ohr wegzulegen. Diese Arbeit, die sehr schmerzhaft sein konnte, aber keine große körperliche Kraft erforderte, wurde in der Regel von Frauen und Kindern der ärmsten Schichten verrichtet. Dennoch gelang es Millet, die Frauen mit Würde zu vertreten. Im Abendlicht erstrahlen ihre schlichten, aber gepflegten Hände und Kleider in einem wunderschönen Glanz. Die Ährenleser sind Teil der Landschaft; nirgendwo erheben sie sich über den Horizont. Mit ihren nur vage gerenderten Gesichtern symbolisieren sie alle verarmten Landbewohner.

Im Hintergrund laden Knechte die reichhaltigen Produkte des Tages auf verschiedene Waggons. Ganz rechts beobachtet ein Aufseher zu Pferd die Arbeit, ein Symbol der etablierten Klasse. Millet hat den Hintergrund deutlich heller und in einem anderen Maßstab gemalt. Er wollte eine unüberbrückbare Kluft zwischen den Ährenleserinnen und dem Reichtum der Ernte suggerieren. Schließlich verweist der Vogelschwarm oben rechts auf die Frauen: Wenn die Wagen weg sind, steigen auch sie herab, um die letzten Ähren einzusammeln.

Rezeption

Hirse vorgeschlagen Ährenleser erstmals ausgestellt auf der Pariser Salon von 1857. Die Öffentlichkeit, dass die Revolution von 1848 noch frisch in seinem Gedächtnis reagierte sehr negativ auf das Gemälde, das arme Bauern zu verherrlichen schien. Das wohlhabende Bürgertum war damals besonders besorgt über den Aufstieg der Sozialismus. Ein besorgter Kritiker von Le figaro zog sogar einen Vergleich mit "den Speeren der Volksaufstände und den Gerüsten von 1793".[1]

Ursprung

  • der Künstler verkauft das Gemälde an M. Binder L'Isle-Adam für 3.000 französischer Franken.
  • 1865: Paul Tesse besitzt das Gemälde.
  • 1867: Im Besitz von Ferdinand Bischoffsheim.
  • 1889: von Frau gekauft Pommery, Reims für 300'000 Franken.
  • 1890: vermacht an die Louvre.
  • 1986: in das Musée d'Orsay überführt.

Bilder

Externe Links