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Axel Jules Buyse (Kortrijk, 27. April1955) ist ein flämischDiplomat. Seit dem 1. Januar 2019 ist Axel Buyse als „Generaldelegierter der flämischen Regierung bei der EU“ die höchste diplomatische Vertretung Flanderns bei der Europäischen Union.
Lebenszyklus
Axel Buyse hat studiert Geschichte und Politikwissenschaft an der KU Löwen. Buyse war neunzehn Jahre lang ausländischer Journalist, davon fünf als Chefredakteur und Kommentator für das Ausland Der Standard. Buyse ist der Spezialist für Zentral und Südafrika und schrieb auch über die Balkan und später das allgemeine Sicherheitsproblem. Er verbrachte längere Zeit in Afrika, dem ehemaligen Jugoslawien, den USA und Russland.
Am 1. Januar 2003 begann er seine Karriere als Diplomat in Den Haag. Er war an der Ausarbeitung der Scheldeverträge zwischen Flandern und den Niederlanden im Jahr 2005 beteiligt. Anschließend war er vom 1. September 2008 bis 31. August 2014 Generalvertreter der flämischen Regierung bei der Ständigen Vertretung Belgiens bei der Europäischen Union in Brüssel. Am 1. September 2014 wurde Buyse Generaldelegierter der flämischen Regierung in Den Haag. Er vertrat im Namen der Flämische Regierung der Staat Flandern in den Niederlanden.[1][2] Er führte unter anderem die Verhandlungen über ein neues Kooperationsabkommen zwischen der flämischen Regierung und der Niederländische Lotsendienste.
Im Jahr 2011 wurde Buyse Regierungsmanager des Jahres ernannte zusammen mit dem damaligen Bundes- und heute europäischen Diplomaten Didier Seeuws,[3] für sein Engagement für den Erfolg des flämischen Beitrags zur belgischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2010. Im Jahr 2013 wurde Buyse der Orden des Flämischen Löwen ausgezeichnet[4] für eine "konsequente und entschlossene Haltung in der sozialen und kulturellen Emanzipation der Flamen, Leistungen, die die Integration der Niederlande fördern oder Aktionen und Initiativen im Hinblick auf das Bild der niederländischen Sprache und Kultur".
Ab 1. September 2014 übernahm er in Den Haag die höchste diplomatische Vertretung Flanderns in den Niederlanden. Dies als Generaldelegierter der flämischen Regierung in den Niederlanden. Er hat diesen Posten Ende 2018 für seinen jetzigen Posten bei der Europäischen Union verlassen. Nach Abschluss seines Einsatzes in Die Niederlande er wurde als 'Offizier' in die Orden von Oranien-Nassau, wegen seiner Verdienste um die Förderung der Beziehungen zwischen den Niederlanden und Flandern.
Veröffentlichungen
- Flandern verfolgt konsequent seine eigene Außenpolitik. In: International Spectator 7 – 2015 (jrg. 69)[5]
- Der Reiz der Einfachheit. In: Heimat aller Schlachtfelder. Liber Amicorum Luc De Vos, Davidsfonds, Löwen, 2012
- Kämpfe im Polder. Die schwierige Umsetzung der Scheldeverträge von 2005. In: Das Gedächtnis der Niederlande. Jo Tollebeek und Henk te Velde ed. Unser Erbe, Rekkem, 2009
- Europa und sein demokratisches Paradox. In: Versteh mich nicht falsch. Elf Lektionen in Reputationsmanagement. Peter-Frans Anthonissen, Hrsg. Lannoo, Tielt, 2007
- Ein harter Test für journalistische Professionalität. In: B. Pattyn und J. Wouters, Shockwaves. Über Terrorismus und Fundamentalismus, Davidsfonds, Juni 2002
- Die neue radikale Rechte in Europa (Zusammensetzung und theoretischer Rahmen). Specht, Antwerpen-Baarn, April 2002
- Journalisten als Läuse im Pelz des Diplomaten? Zur Wechselwirkung von Medien und Außenpolitik. In P. Van Kemseke Hrsg., Diplomatische Kultur. University Press, Leuven, 2000, S. 263-279
- Kuba, Belgien und der Kalte Krieg. In: M. Van den Wijngaert und L. Beullens, East West West Best. Belgien im Kalten Krieg (1947-1989), Lannoo, Tielt, 1997, S. 117-123
- Jugoslawien. Integration und Desintegration in Europa. In: A. Daelemans et al., „Mit Blick auf Europa“. Garant, Leuven-Apeldoorn, 1995, S. 167-172
- Jugoslawien. Das manipulierte Modell. In: Wir waren zuerst hier. Ethnische Minderheiten in Mittel- und Osteuropa. Davidsfonds-Pax Christi, Leuven, 1996, S. 45-61
- Der Staat des Nationalismus, (Zusammensetzung). Schaufel, Groot-Bijgaarden, 1995
- Demokratie für Zaire. Der bittere Nachgeschmack eines Experiments. Schaufel, Groot-Bijgaarden, 1989, 1993
- Internationale Politik. In: Kulturführer. Davidsfonds, Löwen, 1992-1993.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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