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BMW R 35 von 1937 |
BMW R 35 von 1938 |
EMW R 35 für die Deutsche Post (DDR) 1951. Das waren noch die originalen "BMW"-Modelle, den Schutzgummis um die Vordergabel nach zu urteilen |
EMW R 35/3: mit Hinterradaufhängung und EMW Logo |
Das BMW R 35 ist ein Motorrad der Marke BMW, die auch als EMW R 35 wurde bekannt.
1937-1940: BMW R 35
Die BMW R 35 war beim Einstieg eher ein Außenseiter 1937 kam auf den Markt. Erstens, im Jahr bevor BMW seine neue Rohrrahmen eingeführt, auf der R 5 und der R 6, wo selbst das "Low Budget" R 20 ausgestattet war. Auch der Teleskopgabel mit Öldämpfung an diesen Maschinen angebracht worden. Aber der R 35 hatte noch den alten klangPlattenrahmen, während die Teleskopgabel ungedämpft war. Auch die Lage des Dynamos, bei der R 20 schon vorne Kurbelwelle-Ende, war wieder, wie auf dem alten R 4, oben links am Motorblock. Es gab nur einen manuellen Schalthebel, während von 1936Fußschalter War benutzt worden. Der Rahmen konnte zum Ausgleich der "überschussproduzierten" Rahmen verwendet werden, aber die Vorderradgabel ohne Dämpfung war definitiv nicht auf Lager. Tatsächlich war die R 35 eine R 4 mit kleinerer Bohrung, mit der Zylinderkopf des R 3. Als die Kriegsgefahr immer deutlicher wurde, wollte man wahrscheinlich ein möglichst billiges, langlebiges und zuverlässiges Produkt anbieten. Sicher ist, dass die Maschine auch in der deutschen Wehrmacht im Einsatz war Zweiter Weltkrieg eingesetzt wurde. Die R 35 wurde ganz klar als „Behördenmaschine".
Zweiter Weltkrieg
Bei Kriegsbeginn war die gesamte Motorradproduktion Eisenach übertragen, in München um Platz für die Produktion zu schaffen Flugzeugmotoren. In Eisenach hatte BMW schon 1928 übernahm die Fahrzeugfabrik Eisenach (FFE). Im 1940 die Produktion der R 35 wurde eingestellt, da der Motor nicht mehr den militärischen Anforderungen entsprach. Nach dem Krieg wurde das Eisenacher Werk stark beschädigt, ein Großteil der Maschinen lagerte jedoch in verschiedenen Kalisalzbergwerken der Umgebung. Es gab dort auch Teile – mit Ausnahme der Rahmen – um etwa 1.000 weitere BMW R 35 zu bauen. Adolf Hitler hatte die Fabrik im April bestellt 1945 zu sprengen, aber die Amerikaner bereits am 6. April in Eisenach einmarschiert, zu früh, um die Fabrik zu sprengen. Im Juli kam Eisenach in die Sowjetische Besatzungszone sich hinlegen. Um eine Demontage der Fabrik zu vermeiden, wurde Marschall Georgi Schukow ein BMW 321 gezeigt shown Wagen. Denn gerade wegen der Produktion von Autos hatte BMW einst das Werk übernommen und sie waren somit das Hauptprodukt. Der Marschall war anscheinend beeindruckt, als er die Produktion von fünf weiteren anordnete. Die Russen hatten auch Erfahrung mit BMW-Motorrädern, denn bereits 1939 hatte die russische Armee über schwedische Mittelsmänner fünf BMW R 71Beiwagenkombinationen gekauft. Diese Motorräder wurden komplett zerlegt und kopiert. 1941 wurden die ersten Maschinen unter dem Namen „M 72“ vorgestellt. Sie wurden fast ausschließlich für den militärischen Einsatz bei der "Irbitskij Mototsikletnij Zavod" (IMZ Ural).
So wurde das Werk beispielsweise beauftragt, aus dem Restbestand 220 R 35 zu bauen. Nach deren Freigabe erhielt die "Fahrzeug- und Maschinenfabrik Thüringen", wie das Werk nun hieß, den Auftrag, die R 35 zunächst als Wiedergutmachung zum Sovietunion. Das Premierminister des Staates Thüringen enteignete das Werk im September 1945 trotz Protesten von BMW. Die Fabrik fiel nun unter das Unternehmen awtowelo und war von nun an Teil der Sowjets Planwirtschaft. 1945 mussten noch 70 Motorräder gebaut werden, aber nur 16 wurden gebaut.
1952-1955: EMW R 35/2 und R 35/3
Die Produktion der BMW Fahrzeuge und des R 35 wurde bis 1955 Nur durch. Zunächst nur mit BMW Logo auf dem Tank, um so den westlichen Markt zu bedienen. Das war BMW offensichtlich ein Dorn im Auge. Das Werk in München kroch nur langsam aus dem Tal und hatte zudem von den Alliierten Restriktionen erhalten, wodurch die Produktion nur eingeschränkt werden konnte. Als das Landesgericht Düsseldorf in 1950 beschlossen, dass Wirtschaftssanktionen folgen würden, wurde das Werk in Eisenach in VEB Automobilwerk Eisenach umbenannt, aber der Markenname war EMW (Eisenacher Motorenwerk). Das Logo wurde nur geringfügig verändert: Aus Blau wurde Rot und am schwarzen Rand stand "Eisenacher Motorenwerk". Die Typenbezeichnungen sowohl der Autos als auch der Motorräder änderten sich zunächst nicht. So wurde die BMW R 35 „EMW R 35“ genannt. Die Produktionszahlen der ersten Jahre sind nicht bekannt, aber die Zahlen stiegen zwischen 1949 und 1955 von 4.250 bis 13.700. Im Gegensatz zu dem, was später über Produkte aus dem DDR gewöhnt, die Motorräder wurden sogar modernisiert. Im 1952 die R 35 wurde mit hydraulischer Stoßdämpfung im Vordergabel Außerdem wurden die Gabelschutzgummis durch Stahlrohr ersetzt. Der Name wurde nun "R 35/2". Im 1953 die Maschine war ausgestattet mit Kolbenring hinten, ein System von BMW von 1938 wurde bereits bei schwereren Modellen eingeführt. Der Rahmen wurde verlängert und verstärkt, der Carter-Belüftung geändert, und Fußschalter angewendet. Daraus wurde der R 35/3.
In (heute) Westdeutschland erhielt die R 35 nach 1940 keinen Nachfolger (erst 1948 wurde die R 24, aber es maß nur 250ccm), aber eigentlich können die EMW R 35/2 und R 35/3 als solche angesehen werden.
Technische Daten
| BMW R 35 | |||
|---|---|---|---|
| Zeitspanne | 1937-1940 | ||
| Kategorie | Tourenrad | ||
| Motortyp | Motor mit hängendem Ventil | ||
| Konstruktion | lange platziert Einzylinder | ||
| Bohrung | 72 mm | ||
| Schlacht | 84mm | ||
| Verschiebung | 340 cc | ||
| max. Leistung | 9 kW/12 PS (später 10 kW/14 PS) | ||
| Höchstgeschwindigkeit | 103 km/h | ||
| Fahrt | Kardanwelle | ||
| Fahrradabteilung | doppelter Wiegenrahmen, Plattenrahmen | ||
| Trockengewicht | 170 kg | ||
| max. Gesamtgewicht | 365 kg | ||
| Tankinhalt | 12 Liter | ||
| Vorgänger | R 4 | ||
| Nachfolger | EMW R35/2 und R35/3 | ||