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Ergänzungsfutter ist Babynahrung mit einem oder mehreren Truhe- oder Flaschenernährung ergänzt. Bei gestillten Kindern ist die Hauptnahrung grundsätzlich Muttermilch. Abgepumpte Muttermilch der eigenen Mutter ist vorzuziehen. Steht diese nicht zur Verfügung, ist die erste Wahl die abgepumpte Muttermilch einer anderen Mutter („Spendermilch“). Steht diese nicht zur Verfügung, kann bei Bedarf auch künstliche Säuglingsnahrung gegeben werden (beliebter Spitzname „Flaschenfütterung“).
Viele Kinder benötigen ab einem Alter von etwa sechs Monaten eine andere Art von Ergänzungsnahrung, „Feste Kost“ oder „Snacks“, wobei es auch sein kann, dass Kinder diese erst später benötigen. Dieses Ergänzungsfutter kann aus Brei, Gemüse oder Obst bestehen. Die ersten sechs Monate haben eine Baby das gut wächst, genug um zu stillen oder mit der Flasche zu füttern. Wenn das Kind die feste Nahrung mit der Zeit verdauen kann, wird es einige Milchnahrungen ersetzen. Während des gesamten ersten Lebensjahres bleibt (Mutter-)Milch die wichtigste Nahrungsquelle für ein Baby. Das Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, mindestens bis zum zweiten Lebensjahr Muttermilch als wichtige Nahrungsquelle zu verwenden.
Manchmal scheint es, dass Kinder vor dem Alter von sechs Monaten zusätzliche Nahrung benötigen. Mit der Supplementierung kann jedoch erst nach dem sechsten Monat begonnen werden.
Siehe auch
Zitat
Stefan Kleintjes, Essen für die Kleinen – von der Brust bis zum Sandwich, für Kinder von 0–4 Jahren, Kosmos, 2006