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Bistum Brandenburg | ||||
| Symbole | ||||
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| Grundinformationen | ||||
| Kirchenprovinz | Mainz | |||
| Bischofssitz | Brandenburg | |||
| Kathedrale | Dom zu Brandenburg an der Havel | |||
| Geschichte | ||||
| Einrichtung | 945 | |||
| Stornierung | 1555 | |||
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Es Bistum Brandenburg war eine Diözese innerhalb der Erzdiözese Mainz. Die Diözese bestand von 955 bis 1555, als die Diözese säkularisiert wurde und die Besitztümer an die Mark Brandenburg.
Gegründet 948 am 1. Oktober Kaiser Otto II das Bistum Brandenburg. Die Diözese war damals Teil der Kirchenprovinz Mainz. Nach der Gründung des neuen Erzbistums Magdeburg im Jahr 968 wurde das Bistum Brandenburg Teil der Kirchenprovinz Magdeburg.
Nach dem slawischen Aufstand von 983 hörte die Diözese auf zu funktionieren und die Bischöfe lebten im Exil. Nachdem Markgraf Albrecht de Beer 1157 die Dominsel zurückerobert hatte, konnte das Bistum neu gegründet werden. Erbaut wurde es aus dem 1128/9 gegründeten Prämonstratenserkloster Leitzkau, das provisorisch als Domkapitel fungierte. 1161 wurde in Brandenburg ein neues Domkapitel gegründet.
Bischof Ludwig von Neindorf (1327-1347) verlegte die Residenz nach Ziesar. Nach 1373 verloren die Bischöfe ihre Staatsfreiheit zum Markgrafschaft Brandenburg. 1539 wurde die Reformation 1544 wurde das Bistum de facto an Brandenburg angegliedert. Die noch konfessionell gemischten Mitglieder des Domkapitels gaben ihren Widerstand gegen die Abschaffung der Mark Brandenburg 1555 endgültig auf. Die Diözese wurde 1598 formell aufgelöst. Das Domkapitel blieb jedoch als evangelisch Einrichtung bestehen.
Eigentum
Die Büros
- Ziesar
- Brandenburg
- ketzin
- Teltow
Regenten
- 949-967: Thietmar
- 983-1138: Verbannung
- 1138-1161: Wigger
- 1161-1173: Wilmar
- 1173-1180: Siegfried I., Markgraf von Brandenburg (1179-1184: Erzbischof von Bremen)
- 1180-1190: Baldram
- 1190/1-1192: Alexios
- 1192/3-1205: Norbert
- 1205-1216: Baudouin
- 1216-1220/1: Siegfried
- 1222-1241: Gernand
- 1241-1251: Ruotger von Kerkow
- 1251–1261: Otto von Mehringen
- 1261-1263: (Albrecht von Arnstein)
- 1261-1278: Heinrich von Ostheeren
- 1278-1287: Gebhard (von Arnstein?)
- 1287-1291: Heidenreich
- 1291-1302: Volrad von Krempas
- 1303-1316: Friedrich von Plötzke
- 1316-1324: Johannes von Tuchen
- 1324-1327: (Heinrich von Barbie)
- 1327-1347: Louis Schenk von Neindorf
- 1347-1365: Diederik von Kothe
- 1365-1393: Diededrik van Schulenberg
- 1393-1406: Heinrich von Bodendieck
- 1406-1414: Henning von Bredow
- 1414-1415: (Friedrich van Grafeneck)
- 1414-1415: (Nicholas van Burgsdorff)
- 1415-1420: Johannes von Waldow (1420-1423: Bischof von Lebus)
- 1421-1459: Stephan Bodeker
- 1459-1472: Diederik von Stechow
- 1472-1485: Arnold von Burgsdorff
- 1485-1507: Joachim von Bredow
- 1507-1521: Hieronymus Schultz (1520-1522: Bischof von Havelberg)
- 1521-1526: Diederik van Hardenberg
- 1526-1544: Matthias von Jagow
- 1545-1560: Joachim, Herzog von Münsterberg-Öls (evangelisch)
- 1560-1598: Joachim Friedrich von Brandenburg (evangelisch)