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Boerde

Das rülpsen ist eine im 14. Jahrhundert und Anfang des 15. Jahrhunderts in der Mittelniederländisch gemeinsame Erzählform, mitgebracht von Wanderern (oder fest etabliert) Märchensprecher. Landwirte werden als Untertyp der sich unterhalten und sie haben die gleiche Form, eine Kurzgeschichte, durchschnittlich etwa zweihundert Zeilen, paarweise gereimt, aber anders als das Märchen hat sie einen komisch-erotischen Inhalt.[1] Die Bauern sind die Mittelniederländisch Version des Französischen fabliaux und der deutschen Schwankmären. Sie wurden von den Märchenrednern vorgetragen.[2] des großen Märchensprechers Wilhelm von Hildegaersberch zwei Bauern haben überlebt.[1] Die Bauern wurden wohl ebenso wie die Märchen am gräflichen Hof einem breiten Publikum vorgetragen wie in der Kneipe der Stadt.[3]

Der Name leitet sich wahrscheinlich von der Altfranzösischbourde das bedeutete Scherz, Farce, Schein.[1] Der Begriff wurde im Mittelalter anders verwendet, als ein Bauer eine komische Geschichte war, aber es konnte ein Theaterstück, ein Lied, eine Lesung oder ein Text sein, ob gereimt oder nicht, aber das Wesentliche war das komische Element.[4]

Aus dem 14. Jahrhundert sind uns etwa fünfzehn Texte überliefert.[1] Lodder zählt siebzehn in seinem Arbeitszimmer auf.[5] Die frühesten kommen aus a Brüssel Manuskript, das drei enthält, in denen jeweils Erotik das Thema ist.[1] Auch in der Handschrift-Van Hulthem acht Bauern sind eingeschlossen, die im Manuskript als solche erwähnt werden.[1][4]

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