WikiDer > Bruststimme
Das Bruststimme oder Brustregister ist ein Weg singen wo man das Zittern der Brust spüren kann. Die Stimmbänder haben eine längere Schließphase als bei der 'Kopfstimme'. Dadurch entsteht mehr Volumen und ein festerer Charakter. Die Bruststimme zusammen mit dem mittlere Stimme und der Kopfstimme Teil von dem modales Sprachregister. Bei Männern ist dieser Teil der Stimme von Natur aus oft am weitesten entwickelt, weil Männer oft mit ihrer Bruststimme sprechen, und bei der Stimmbildung wird von dieser ausgegangen. Bei Frauen scheint dieser Vorgang oft umgekehrt, sie haben oft eine besser entwickelte Kopfstimme. Dies scheint mit der zunehmenden Popularität moderner Musik (Pop, Rock, Musical) ein überholtes Phänomen zu sein. Männer und Frauen haben die gleichen Optionen bei Brust- und Kopfstimme. Dies zeigt sich in Pop, Rock und Musicals. Manchmal wird behauptet, dass Tenöre singen ihre hohen Töne in der Bruststimme. Dies ist natürlich nicht richtig, da dies physikalisch unmöglich ist.
Die Bruststimme und ihr durchschnittlicher Tonumfang innerhalb der männlichen Stimme:
- Bass: Low mi (E2) zum zentralen do (C4)
- Bariton: Niedriges sol (G2) zum hohen mi (E4)
- Tenor: Niedriges do (C3) zum hohen sol (G4)
Als nächstes ist der passaggio und wechselt zum Kopfstimme, oder wenn entwickelt, zum mittlere Stimme.