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Das Bruttoformel ist eine Notationsform für a chemische Verbindung, wo nur die Elemente mit den Zahlen Atome angezeigt, nicht wie die Atome verbunden sind. Die Elemente sind nach C (Kohlenstoff), H (Wasserstoff) und dann den restlichen Elementen in alphabetischer Reihenfolge (Hill-System) geordnet. Die Suche nach Daten zu einer bestimmten (organischen) Chemikalie erfolgt daher häufig über die Bruttoformelindex.
Hintergrund
Die Bruttoformel steht zunächst im organische oder Kohlenstoffchemie entwickelt. Deshalb werden die beiden häufigsten Elemente in diesem Zweig der Chemie zuerst aufgeführt. Aufgrund der fortschreitenden Kenntnisse über Kohlenstoffverbindungen erwies sich das verwendete Namenssystem immer wieder als nicht mehr ausreichend. Neue Erkenntnisse und Erkenntnisse erforderten neue Systeme. Andererseits waren die Benutzer an einen bestimmten Namen für einen bestimmten Stoff gewöhnt. Die Aufnahme chemischer Namen in die Gesetzgebung führt auch zur weiteren Verwendung chemisch veralteter Namen SFB-Handbuch für Chemie und Physik[1] und praktisch alle Chemikalienhändler bieten ihren Nutzern einen Brutto-Formelindex als Service an.
Aceton
Ein Beispiel für das Auftreten mehrerer oder veralteter Namen für dieselbe Verbindung ist CH3COCH3, für die die Namen Dimethylketon (DMK), Aceton und Propanon sind im Einsatz. Je nach Wahl des Formulierers oder Anwenders finden sich Informationen zu dieser Verbindung somit unter A(Ceton), Di(methylketon), DM(k) oder P(Ropanon). In allen Fällen lautet die Bruttoformel C3huh6O. Die Referenzen mit Namen führen dann schnell an die richtige Stelle in der Liste.
theine
Tee enthält auch eine Komponente, die anregende Eigenschaften hat. Der Entdecker nannte diese Substanz named theine. Eine sorgfältige Analyse hat gezeigt, dass diese Substanz identisch ist mit Koffein. Auch hier hängt der Name in einer Liste also von der Wahl des Compilers ab. Die Bruttoformel C8huh10Nein4Ö2 führt schnell zum verwendeten Namen. Der eigentliche Inhalt bleibt natürlich derselbe.
Anorganische Chemie
Weil die Anorganische Chemie untersucht immer komplexere Verbindungen, gibt es nun auch das Problem der unterschiedlichen Namenssysteme, und es gilt auch die Regel "erst Kohlenstoff, dann Wasserstoff, der Rest alphabetisch". Dies führt manchmal zu seltsam aussehenden Ergebnissen für "normale" Verbindungen: vor dem Natriumchlorid, vor dem Natriumacetat.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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