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Museumsschrank mit einigen Serviceobjekten von Friedrich Ebert, Deutsche Reichspräsident zwischen 1919 und 1925. Links eine Mappe mit zu unterschreibenden Dokumenten, rechts eine Schreibunterlage. Alle Handlungen des Reichspräsidenten mussten von einem Regierungsmitglied ausgeführt werden gegengezeichnet einbiegen in. Diese Gegenzeichnung machte deutlich, dass das Staatsoberhaupt im Einklang mit der Regierung handelte.

EIN gegenzeichnen, ebenfalls Gegenzeichnung erwähnt ist eine Sekunde Unterschrift mit der sich die gegenzeichnende Person mit dem Text des Dokuments einverstanden erklärt. Das Setzen einer solchen Unterschrift wird Gegenzeichnung genannt.

Einige medizinische Berichte sind gegengezeichnet; die Mitunterzeichnung des ärztlichen Gutachtens erfolgt dann, wenn die Qualität der Untersuchung/des Gutachtens begründet anzunehmen ist. Der Bericht wird nicht im Detail betrachtet.

Im verfassungsrechtlichen Sinne ist die Gegenzeichnung der vom König unterzeichneten Dokumente durch einen Minister gleichbedeutend mit der Entgegennahme der ministerielle Verantwortung.

Siehe auch