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Cottbus
Für den ehemaligen Bezirk siehe Cottbus (Kreis).
Cottbus
Chośebuz
Wappen von Cottbus
Cottbus (Brandenburg)
Cottbus
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes BrandenburgBrandenburg
Koordinaten51° 46′ N, 14° 20′ O
Allgemeines
Oberfläche164,28 km²
Einwohner(31-12-2018[1])100.219
(610 Einwohner/km²)
Höhe70 m
BürgermeisterHolger Kelch (CDU)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz%
Andere
Postleitzahlen03042-03055
Vorwahl0355
NummernschildCB
Kreisfreie Stadt19 Stadtteile
Gemeindenummer12 0 52 000
Webseitewww.cottbus.de
Lage von Cottbus
Karte Cottbus
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Cottbus (Niedersorbisch: Chośebuz) ist ein kreisfreie Stadt in dem DeutscheZustandBrandenburg. Die Stadt hat 100.219 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 164,28 km². In Cottbus leben mehrere Mitglieder des Bus Sorbisch Minderheit.

Geschichte

Die Geschichte von Cottbus lässt sich fast 2000 Jahre zurückverfolgen. Die ersten Menschen ließen sich im vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung nieder. Aus überlieferten Schriften sind über 130 verschiedene Schreibweisen des Namens Cottbus hervorgegangen. Einige Namen davon sind Kotwos, Cothebuz und Godabuss. Der älteste bekannte Name ist Chotebuz und der ungewöhnlichste Name ist Kukubuzl.

Während des Krieges von 1618 bis 1648 war die Stadt 30 Jahre lang dem Heer ausgeliefert. Diese Armee wurde von einem Offizier des deutschen Kaisers Wallenstein angeführt. Dies fügte der Stadt viel Zerstörung und Plünderung zu. Bei Kriegsende lebten in Cottbus nur 100 Menschen.

Mit der zunehmenden Industrie wurde Cottbus zu einer Stadt von größerer Bedeutung. Der Bau eines Eisenbahnnetzes machte Cottbus zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Auch in Cottbus wurden damals viele neue Firmen gegründet. Vor allem in der Textilindustrie. Teilweise aufgrund dieses industriellen Wachstums gab es mehr Beschäftigung, so dass die Bevölkerung erheblich wuchs.

Kerne

Das Stadtgebiet von Cottbus ist in 19 Bezirke unterteilt sind dies:

Kreis Cottbus
  • (1) Mitte (Srjejź)
  • (2) Neu und Alt Schmellwitz (Chmjelow)
  • (3) Sandow (Žandow)
  • (4) Spremberger Vorstadt (Grodkojske pśedměsto)
  • (5) Strobitz (Strobice)
  • (6) Sielow (Žylow)
  • (7) Saspow (Zaspy)
  • (8) Merzdorf (Zylowk)
  • (9) Dissenchen (Desank)
  • (10) Branitz (Rogeńc)
  • (11) Madlow (Modej)
  • (12) Sachsendorf (Knorawa)
  • (13) Dobrick (Depsk)
  • (14) Skadow (Škodow)
  • (15) Willmersdorf (Rogozno)
  • (16) Kahren (Korjeń)
  • (17) Kiekebusch (Kibus)
  • (18) Gallinchen (Golynk)
  • (19) Gross Gaglow (Gogolow)

Mobilität

Die Stadt hat eine Bahnhof und wird von a . bedient Straßenbahn und Busnetz von Cotbussverkehr GmbH.

Kultur

Staatstheater Cottbus

Die Stadt Cottbus hat eine Vielzahl von Theaterkompanien, Theater und Ensembles. Das bekannteste ist das Staatstheater Cottbus vom Architekten Bernhard Sehring. Es ist das einzige Staatstheater Brandenburgs und bietet Platz für Theater, Musiktheater und Ballett.

In der Veranstaltungshalle Stadthalle sind auch regelmäßig internationale Unternehmen wie der chinesische Staatszirkus, das russische Staatsballett und Stars aus der Pop-, Volksmusik- und Schlagerwelt zu Gast.

Das kleine Theater TheaterNative C wurde 1989 als Privattheater gegründet und hat sich zu einem wichtigen Exponenten innerhalb der lokalen Kunstszene entwickelt. Es bietet Schauspiel, Kabarett, Revue sowie Kindertheater und experimentelle Aufführungen.

Das Piccolo-Theater Puppenbühne Regenbogen ist seit 1991 ein Kinder- und Jugendtheater.

Ebenfalls in der Stadt sind das Philharmonische Orchester Cottbus, die Singakademie Cottbus, das Cottbuser Kindermusical, das Kinder- und Jugendensemble Pfiffikus, das Studententheater Bühne 8, sowie das Theater an der Wendeschleife.

Fußball

Vor dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Cottbus drei Fußballvereine: SC Alemannia, FV Brandenburg und Britannia (nach dem Ersten Weltkrieg Cottbuser FV 1898). Lediglich Alemannia (ab 1913 nach Fusion mit dem Cottbuser SC 1896) konnte in der Anfangszeit zweimal an der Endrunde um den deutschen Meistertitel teilnehmen und wurde Meister des Südostdeutschland. Die Vereine konnten im Wettbewerb der Niederlausitz, aber im Regionalfinale mussten sie meist ihre Überlegenheit gegenüber den schlesischen Vereinen anerkennen. Nach der Ligareform von 1933, bei der die Cottbuser Vereine in die neue Konkurrenz mit den Berliner Vereinen gestellt wurden und diese zu stark waren, verschwanden die Cottbuser Vereine schnell aus der obersten Liga.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die historischen Clubs aus Cottbus. 1966 dann Energie Cottbus als neue Supermacht für die Stadt etabliert. Der Verein spielte hauptsächlich in der DDR-Liga könnte aber auch sieben Saisons in der DDR-Oberliga abspielen. Nach dem Deutsche Wiedervereinigung der Verein stieg für einige Jahre in die dritte Liga ab, konnte aber Ende der neunziger Jahre in die dritte Liga aufsteigen 2. Bundesliga und im Jahr 2000 sogar zum Bundesliga. Der Verein spielte drei Spielzeiten in der Bundesliga und nach dreijähriger Abwesenheit noch einmal drei Spielzeiten. Bis 2016 war der Klub der letzte Klub aus der DDR, der in der Bundesliga gespielt hat. 2014 stieg der Verein auch aus der 2. Bundesliga ab und 2016 sogar aus der 3. Liga.

Geboren

Städtepartnerschaft

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