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Cyclobal
Cycloball oder Fahrradball
Jugendturnier (1956)
Ausführung eines Strafschusses
Cycloball-Fahrrad

Cyclobal oder Fahrradball ist eine Art Ballspiel auf zwei Rädern, die versuchen, einen Ball in die Ziel den Gegner zu spielen.

Das Spiel wird auf einem Special geübt Fahrrad. Der Ball wird mit dem Vorder- oder Hinterrad oder mit dem Körper gespielt, jedoch nicht mit den Händen oder Füßen. Fahrradball wird hauptsächlich als Hallensport gespielt, meist mit Zweierteams. Cycloball auf Freiflächen kommt vor allem in mehreren Gebieten in Deutschland und Frankreich vor. Es gab auch eine WM.

Geschichte

Mit der Entwicklung der Radfahren kam auf die Idee zu den Spielregeln Eishockey und Fußball kann auch mit dem Fahrrad getestet werden. Eine andere Version besagt, dass der Zufall bei der Entstehung dieses Sports eine große Rolle gespielt hat. Wenn ein Berliner Kunstradfahrer neben einem Tennisplatz trainierte, sprang plötzlich ein Ball vor sein Rad und eine unwillkürliche Lenkraddrehung schleuderte den Ball zurück auf den Tennisplatz. Es ist erwiesen, dass im Jahr 1901 zum ersten Mal ein Fahrradball von einem Künstler in der Stadt gespielt wurde Wintergarten in Berlin. In der Folgezeit nahmen ihn die Radsportverbände neu auf Sport in ihrem Programm. Durch einige Änderungen am Rad konnten Schlagkraft und Genauigkeit kontinuierlich verbessert werden. Daraus entwickelte sich bald ein Teamspiel, vorerst auf der Grundlage improvisierter Regeln, das sich jedoch rasch ausbreitete und schließlich auch in anderen Ländern Anerkennung fand. Die größte Akzeptanz fand das Spiel, bei dem die Teams aus zwei Spielern bestehen. Besonders nach 1919 wurde das Spiel so populär, dass nationale und Europameisterschaften, und 1929 auch die erste Weltmeisterschaft, gehalten werden könnte. Die bekanntesten Cycloball-Spieler sind die Brüder Jan und Jindřich Pospisil der zwischen 1965 und 1988 zwanzigmal Weltmeister wurde.

Regeln

Eine Mannschaft besteht aus zwei Personen, jeder Spieler kann als Torwart oder als Feldspieler fungieren. Je nach Alter werden zweimal 5, 6 oder 7 Minuten gespielt. Es gibt eine maximale Ruhepause von 2 Minuten, die nicht immer genutzt wird. Während dieser Pause muss ein Wechsel der Enden vorgenommen werden. Früher mussten sich die Spieler zu Beginn neben ihrem Tor aufstellen. Nach den aktuellen Regeln dürfen sich Spieler auf dem Feld aufstellen, um das Spiel zu beginnen.

Das Spiel beginnt am mittleren Punkt. Es geht darum, den Ball in das gegnerische Tor zu bringen, indem man das Vorder- oder Hinterrad trifft. Alle Fahrrad- und Körperteile dürfen verwendet werden, sofern die Füße auf den Pedalen und die Hände am Lenker bleiben, da das aktive Schlagen des Balls mit Füßen oder Händen laut Reglement verboten ist. Andere Körperbenutzungen, Kopfstöße etc. sind erlaubt. Das Spiel darf nur auf den Ball gerichtet werden, nicht auf das Rad oder den Körper des Gegners, dh der Angriff ist nur auf der „Ballseite“ erlaubt.

Ein Tor ist ungültig, wenn der „Schütze“ durch den Schlag fällt, d. h. mit den Füßen oder dem Körper den Boden berührt. Um wieder spielberechtigt zu sein, muss er auf dem kürzesten Weg die Torlinie neben seinem eigenen Tor überqueren. Hände sind nur bei der Torverteidigung erlaubt. Ein gefangener Ball muss innerhalb der Verteidigungslinie (Halbkreis mit einem Radius von 4 Metern) auf den Boden zurückgeworfen werden. Im Strafraum darf sich nur ein Spieler jeder Mannschaft aufhalten, der Angreifer nur, wenn sich der Ball auch im Strafraum befindet. Verstöße innerhalb des Strafraums führen zu einem Strafschlag für die verteidigende Mannschaft, der im Abstand von 4 Metern von der Strafstoßmarke direkt am Tor geschlagen werden muss. Überquert der Ball während des Spiels die Abwehrlinie, folgt ein Auswärts- oder Eckball, je nachdem welche Mannschaft den Ball zuletzt berührt hat. Verstöße auf dem restlichen Spielfeld werden mit einem Freischlag geahndet. Bei einem Freischlag muss die gegnerische Mannschaft mindestens 4 Meter vom Ball entfernt sein.

Ein Sieg gibt 2 Punkte, ein Unentschieden 1 Punkt und eine Niederlage 0 Punkte. An einem Spieltag setzt eine Mannschaft in der Regel vier bis sieben Spieler ein. Bei Gleichstand entscheidet der Tordurchschnitt, bei Meisterschaften und internationalen Wettbewerben werden entscheidende Spiele um den ersten Platz ausgetragen.

Neben dem Spielen mit Teams bestehend aus zwei Spielern im Raum wird auch mit Teams aus 5 oder 6 Personen gespielt. In diesem Fall gelten andere Regeln, wie zB nicht mit einem „fliegenden“ Torwart, sondern mit einem „festen“ Torwart gespielt zu werden. In der Halle wird auch Fahrradball mit 5 Spielern geübt, dann wird auf einem gespielt Handballfeld. Das Spiel mit 6 Spielern (Front Center, zwei Flügelstürmer, zwei Verteidiger und ein Torwart) wird ausschließlich auf einem Feld im Freien gespielt. Die Spielzeit beträgt in der Regel 2 × 20 Minuten. Das Feld misst 40 × 40 bis 50 × 70 Meter und besteht aus Grünland oder gerolltem Sandboden.

Spielfeld und Ausrüstung

Spielfeld

Die internationalen Abmessungen des Spielfeldes betragen 11 × 14 Meter, die Tore sind 2 Meter breit und 2 Meter hoch. Das Feld hat Linien; für die Zwecke, die es ist Strafraum angezeigt durch einen Halbkreis mit einem Radius von 2 Metern, ausgehend von der Mitte der Torlinien. Zwei Meter davor und parallel zur vorderen Begrenzung des Strafraums befindet sich der Verteidigungslinie, dies ist eine regelmäßig unterbrochene Linie, die sich mit einem Radius von 4 Metern von der Mitte des Torlinie befindet sich. Auf dieser Linie, direkt vor der Tormitte, befindet sich der Elfmeterpunkt. In der Mitte des Spielfeldes ist die mittlerer Punkt von wo die Mittelkreis ist mit einem Radius von zwei Metern ausgelegt. Außerdem sind die Plätze auf dem Spielfeld durch einen Punkt gekennzeichnet, von dem a Eckball sollte genommen werden. Diese Markierungen sind 1 Meter von der Seite und 2 Meter von der Rückenlinie entfernt. Um das Spielfeld herum wird ein Holzschild angebracht, um zu verhindern, dass der Ball seitlich aus dem Spielfeld rollt. Dieses Schild hat eine Höhe von 30 cm und ist abgeschrägt, damit Spieler beim Fahren in der Nähe nicht mit den Pedalen hängen bleiben. Hinter der Hecklinie bleibt ein Freiraum (bis zu 1 Meter Breite) zum Aussteigen und Abbiegen.

Das speziell für diesen Sport umgebaute und extra verstärkte Fahrrad hat eine 1:1 Übersetzung an der feststehenden Nabe, mangels Freilauf kann man fast still stehen und sowohl vorwärts als auch rückwärts radeln. Das Fahrrad hat einen verlängerten Oberholm, an dem sich der schmale Sattel am Ende über dem Hinterrad befindet. Die Reifen haben praktisch kein Profil und stehen unter hohem Druck. Auch der Lenker hat eine spezielle Form, deren Enden fast senkrecht nach oben stehen.

Der Ball besteht aus einer Stoff- oder Leinenhülle, die mit Rosshaar gefüllt ist, er springt kaum. Er wiegt 500 bis 600 Gramm und hat einen Durchmesser von etwa 18 Zentimetern.

Technik

Die besondere Konstruktion des Spezialfahrrades ist eng mit der Technik verbunden. Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Fahrräder wurde natürlich auch die Technik des Fahrradballs perfektioniert. Heutzutage werden Spiele deutlich schneller gespielt als früher. Eine Mannschaft braucht eine relativ lange Anlauf- und Trainingszeit, um im Cycloball die höchste Spielklasse zu erreichen. Je nach Temperament und Konstitution des Spielers gibt es defensive und offensive Taktiken. Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist die fast automatische Interaktion mit dem Teamkollegen. Es ist wichtig, auf kleinem Raum einen schnellen Überblick über die sich schnell ändernden Situationen und Möglichkeiten zu haben. Dies erfordert eine auffällige Reaktion, gepaart mit der Kunst des Gleichgewichts, des Wendens, des Anhaltens, des Vorwärts- und Rückwärtsfahrens und des Springens. Eine Kunst, die der akrobatischen Geschicklichkeit eines Kunstradlers nahe kommt. Mit dem ruckartigen Drehen von Vorder- und Hinterrad und der Beschleunigung des Fahrrads in Sekunden wird der Ball in Richtung Tor bearbeitet, gespielt oder geschlagen. Da der Spieler während des Spiels nicht im Sattel sitzt, sondern meist aufrecht steht, ist allein hierfür eine besonders gute Kondition erforderlich.

Clubs in Belgien

Beringen (Beverlo), Genk, Gent, Ypern Zwartberg

Vereine in den Niederlanden

Heerlen (Die Heideblume)

Externe Links

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