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Deconstructie

Der Bau (ebenfalls: Dekonstruktivismus und Dekonstruktivismus) ist eine Lesemethode, die versucht wird Voraussetzungen in Texten zu entdecken. Das philosophische Konzept entstand in den 1960er Jahren als Reaktion auf die Strukturalismus, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Linguistik, Anthropologie und Literaturkritik dominant war. Der französisch-algerische Denker Jacques Derrida legte den Grundstein für das Konzept der „Dekonstruktion“ unter anderem mit La voix et le phänomen (1967) und La Verbreitung (1972).

Derridas Begründung für die Dekonstruktion ist, dass der westliche Metaphysik entlarven kann, indem er seine Logik „dekonstruiert“. Dekonstruktion ist jedoch keine eigentliche Lesemethode: Ein Text kann durch seine innere Logik auf eine bestimmte Weise gelesen werden und „dekonstruiert“ sich somit selbst. In literarischen oder philosophischen Texten findet man Paradoxien und Widersprüche, und die Textdekonstruktion zeigt, inwieweit diese gegensätzlichen Konzepte miteinander verflochten sind.

In den 1970er Jahren folgten Derridas Ideen in der Architektur- und Designbewegung Dekonstruktivismus. Auch in den Sozialwissenschaften und in der Literaturkritik haben sie großen Einfluss.

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