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Diamantgewelf
Gewölbe der Albrechtsburg
Peter-und-Pauls-Kirche in Senftenberg, Deutschland
Peter-und-Pauls-Kirche in Senftenberg, Deutschland

EIN Diamantgewölbe ist eine Form von Gewölbe das wurde in letzter zeit angewendet gotisch und der Renaissance-Stil, das auf einem ausgeklügelten System von Hohlgewölben basiert, so dass Diamanten scheint. Es war weit verbreitet in besonders Mitteleuropäisch Nationen.

Diamantgewölbe sind konkav-konvexe Decken, die so komplex sind, dass sie, wie der Name schon sagt, die Facetten eines geschliffenen Juwels zu haben scheinen. Sie erschienen erstmals 1471 im Palast der palace Albrechtsburg im Meißen (Deutschland) und wurden fast ein Jahrhundert lang in einem Gebiet von Danzig zum Ostsee bis um Bechyn im Südböhmen (heute Tschechien). Aus historischer Sicht zeigen Diamantgewölbe die anhaltende Vitalität der gotischen Architektur in Mitteleuropa zu einer Zeit, als die Wiederentdeckung der klassischen Vergangenheit im Italien der Renaissance die Art des Bauens veränderte. Architektonisch bieten sie einige beeindruckende Beispiele für geometrische Experimente und Vielseitigkeit sowohl an weltlichen als auch an heiligen Stätten. Der Entwurf von Diamantgewölben beinhaltete ein Verständnis dafür, wie der gesamte Innenraum durch eine Korrelation von Geometrie, räumlicher Zusammensetzung und Tragsystem gestaltet ist. Die Gewölbe haben die Fähigkeit, Innenräume optisch zu integrieren oder zu unterteilen, sie durch eine nahtlose Rezession zu erweitern oder durch das Vorhandensein von klaustrophobischen, stark hervorstehenden Grate zu reduzieren. Sie können symmetrischen Räumen spielerische Unregelmäßigkeiten verleihen oder umgekehrt sonderbar geformte Innenräume harmonisieren. Ihre Plastizität wird durch das kontrastreiche Spiel von Hell und Dunkel auf ihren Oberflächen verstärkt. Diamantgewölbe gehören zu den originellsten, aber weniger bekannten Schöpfungen der mittelalterlichen Architektur.

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