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Discounted cash flow

Abgezinster Cashflow (DCF) ist eine Methode zur Bewertung und Bewertung von Investitionsprojekten mittels Diskontierung der erwarteten zukünftigen freien Cashflows. In seiner einfachsten Form sieht ein DCF-Modell in kontinuierlicher Zeit so aus.

Bei welchem:

  • W: Wert
  • r: der Diskontfaktor
  • t: die Zeit
  • E(FCF): die erwarteten freien Cashflows

Die Auflösung dieses Integrals ergibt den folgenden Ausdruck:

Wir können sie beschreiben als:

Der Wert ist also gleich dem Vielfachen mal dem erwarteten freien Geldfluss E(FCF).

In der täglichen Bewertungs- und Bewertungspraxis von Investitionsprojekten werden zeitkontinuierliche Modelle selten verwendet. Die erwarteten freien Cashflows werden jährlich geschätzt und anschließend in Zahlungsmittel umgewandelt. Für ein Investitionsvorhaben mit einer Laufzeit von vier Jahren ergibt sich folgender Ausdruck in diskreter Zeit.

E(RW) ist dann der erwartete Restwert nach vier Jahren. Diese muss zunächst separat mit der oben abgeleiteten Formel berechnet werden

Das Ergebnis einer DCF-Berechnung wird daher ausschließlich durch die Schätzung der erwarteten Free Cashflows und des Diskontierungssatzes bestimmt. Das sind beides ziemlich subjektive Elemente. Schätzt man die Cashflows hoch und verwendet einen niedrigen Diskontierungssatz, führt dies zu einem hohen Wert. Umgekehrt führt es natürlich zu einem niedrigen Wert. Die Kunst der Bewertung besteht daher darin, diese beiden Variablen so gut wie möglich einzuschätzen und zu begründen. Dabei spielen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch psychologische Faktoren eine Rolle. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Gutachter mit Vorurteilen umgehen müssen[1] bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Es wird dann unterschieden zwischen der Verankerungsvorspannung (Referenzeffekt) und Engagement-Bias.[2]