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DisplayPort ist ein Audio- und Videostandard, entwickelt von VESA (Vereinigung für Videoelektronikstandards). Dieser Standard wurde im Mai 2006 verabschiedet und dient hauptsächlich der Bildübertragung, kann aber auch Ton (zB zwischen Computer und Monitor) übertragen.
Ort
Hinter dem DisplayPort-Standard steht eine Gruppe von Hardware-Unternehmen, wie z AMD, NVIDIA, Dell, PS, Samsung, Philips und Intel. Einige dieser Unternehmen (hauptsächlich Intel und Samsung) waren die ersten hinter der konkurrierenden Technologie UDIA (Unified Display Interface), dann aber trotzdem auf DisplayPort umgestellt. Ein großer Konkurrent von DisplayPort ist derzeit HDMI. UDI war damit auch ein großer Konkurrent, aber der Wechsel von Overstap Intel von UDI zu DisplayPort muss nicht mehr entwickelt werden.
Leistungen
Zunächst einmal soll DisplayPort kostengünstig implementiert werden können. Dies sollte möglich sein, denn es gibt keine Lizenzgebühren ob bei der Nutzung des Standards Lizenzen bezahlt werden müssen. Außerdem verspricht DisplayPort eine große Bandbreite (bis zu 10,8 Gigabit pro Sekunde) und auch Audio wird unterstützt. Als Vorteil wird auch das Design der Steckverbinder gesehen. Diese wären klein (kleiner als, sagen wir, a VGAStecker) und würde daher weniger Platz beanspruchen. Der Steckverbinder könnte aufgrund seiner Konstruktion auch weniger unter Biegestiften leiden. Außerdem ist der Stecker heißer Stecker.
Im Standard kann von den HDCPProtokoll (High-bandwith Digital Content Protection Protocol) oder andere Datenabschirmungstechniken. Dies dürfte insbesondere für die Filmindustrie von Vorteil sein. Wenn kein Schutzprotokoll verwendet wird, wird standardmäßig DisplayPort Content Protection (DPCP) verwendet.
Ein HDMI/DVI-Kabel enthält ein separates Adernpaar zum Transport des Taktsignals. DisplayPort arbeitet mit einem eingebetteten Taktsignal, das in das Datensignal eingewebt ist. Dies spart nicht nur ein Adernpaar, sondern reduziert auch die elektromagnetische Emission (EMI). Infolgedessen ist auch die Übersprechen ist reduziert. Auch deshalb ist die maximale Länge eines DisplayPort-Kabels größer als bei der HDMI/DVI-Variante.
Nachteile
Das DisplayPort-Signal ist nicht HDMI- oder DVI-kompatibel. Es ist möglich, dieses letzte Signal einfach über das Kabel zu senden. Der im Februar 2009 eingeführte Standard-Dual-Mode-Displayport ist am DisplayPort-Logo mit zwei Pluszeichen ( ) zu erkennen. Ressourcen, die Dual Mode DP unterstützen, können TMDS über die Infrastruktur des DP-Anschlusses ausgeben. TMDS ist das in DVI und HDMI verwendete Übertragungsprotokoll. Hierfür stehen spezielle DP-zu-DVI- und DP-zu-HDMI-Adapter zur Verfügung. Diese Adapter sind aktiv und teilen der Quelle mit, zu welcher Art von Adapter sie gehört.
Nachfolger
Am 24. Februar 2011 gaben Apple und Intel die BlitzSchnittstelle als Nachfolger von DisplayPort. Dadurch wird die Unterstützung für neuere Schnittstellen eingeführt, wie z PCI-Express und eSATA während die Abwärtskompatibilität mit DisplayPort ermöglicht wird. Es können auch mehrere Protokolle gleichzeitig verwendet werden. Neben Audio- und Videosignalen wird auch der Datenverkehr unterstützt.[1]
Mini-DisplayPort
Mini DisplayPort (mDP) ist ein Ende 2008 eingeführter Standard von standard Apfel. Ein Jahr später nahm VESA es in die DisplayPort 1.2-Spezifikation auf.
Der Mini DisplayPort kann Displays mit Auflösungen von bis zu 2560 x 1600 und bis zu 4096 x 2160 in der DP1.2-Spezifikation ansteuern. Mit einem Adapter ist es auch möglich, das Signal auf VGA, DVI und HDMI umzuwandeln.
Der Mini DisplayPort wird hauptsächlich in Computern von Apple und einigen Computern von Asus, Microsoft, MSI, Lenovo, Toshiba, HP und Dell verwendet. Im Jahr 2016 begann Apple mit der schrittweisen Einstellung des Ports zugunsten von USB-C.
DisplayPort-Inhaltsschutz
Der DisplayPort 1.0-Standard umfasst den optionalen DisplayPort Content Protection (DPCP) von Philips. Hier wird 128 Bit verwendet AESVerschlüsselung. Der Teil des Standards wird separat lizenziert. DPCP hat auch die Möglichkeit, die Entfernung zwischen Sender und Empfänger zu messen, damit Benutzer die Inhalte nicht an unbefugte Empfänger senden.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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