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Edewechterdamm
Edewechterdamm
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Edewechterdamm (Niedersachsen)
Edewechterdamm
Ort
ZustandNiedersachsen
LandbezirkCloppenburg
GemeindeFrisoythe
Koordinaten53° 5′ N, 7° 56′ O
Allgemeines
Einwohner(2019)860
Höhe8 m
Andere
Postleitzahlen26169 (zumindest der Grossteil)
Vorwahlen0 44 05
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Edewechterdamm ist ein Ort in der Deutsche Gemeinde Frisoythe, ZustandNiedersachsen, und hat ca. 860 Einwohner (2019).

Geschichte

Bis 1944

Edewechterdamm entstand als in 1815 gebauter Querdamm durch die Weite MoorlandFährenmoor zwischen Friesoythe und dem 15 km weiter nordnordöstlichen Edewecht. Von dort konnte man weiter nach Norden oder Osten fahren, unter anderem nach Oldenburg, Bremen, Wilhelmshaven, Jever und Emden. Der Damm war für schwere Güterwagen nicht geeignet. Das Postkutsche Friesoythe-Edewecht v.v 1920 drübergefahren, durfte nur 6 Passagiere pro Fahrt mitnehmen 1893 es Küstenkanal fertig. Vor Ort, u sperren mit Zugbrücke über den -of a Treidelpfad vorgesehener Kanal gebaut. Der Kanal wurde auch für die Entwässerung von Torf und es entstand in der Nähe der Brücke a Torfkolonie. Die Höfe und Häuser am Nordufer des Küstenkanals gehören den Nachbargemeinden saterland, barcel und Edewecht.

Schlacht am Edewechterdamm

In der Dämmerung des Zweiter Weltkrieg, Im April 1945wurde der Küstenkanal insbesondere als Linie um die norddeutschen Häfen angelegt Wilhelmshaven, um sich gegen die aus zu verteidigen Twente vorrückende Kanadier und andere verbündete Soldaten. Die Brücke am Edewechterdamm wurde gesprengt und deutsche Soldaten, darunter Fallschirmjäger, Fallschirmjäger, die zu den am besten ausgebildeten Soldaten der gesamten Streitkräfte gehören Nazi Deutschland besetzte diese strategische festungsähnliche Position. Am 15. April hatten die Kanadier Frisoythe erobert und zerstört; die Trümmer der zerstörten Häuser dieser Stadt wurden verwendet, um die in schlechtem Zustand befindliche Straße zum Edewechterdamm für Panzer und andere schwere Armeefahrzeuge vorläufig befahrbar zu machen. Auch Löcher in der Straße, die durch Bomben- und Granateneinschläge entstanden, wurden auf diese Weise gefüllt.

Die Schlacht am Edewechterdamm begann in der Nacht vom 16. auf den 17. April. Zweihundert Meter westlich der zerstörten Brücke gelang es den Soldaten des kanadischen Algonquin-Infanterie-Regiments, über den Kanal zu schwimmen oder zu rudern. Brückenkopf auf der Nordseite des Küstenkanals, und am 19. bauten Pioniertruppen eine Brücke über den Kanal, die von Panzern befahren werden konnte. Allein am ersten Tag kosteten die schweren Kämpfe 76 deutsche und 11 kanadische Soldaten das Leben. Die Kämpfe waren erst am 21. April vorbei. Die Schlacht war für den weiteren Vormarsch der Kanadier von großer Bedeutung: Es gelang ihnen Edewecht und Bad Zwischenahn zu Wilhelmshaven nach oben ziehen.

Die Kanadier, die in dieser Schlacht starben, wurden auf dem Kanadischer Militärfriedhof in Holten.

Nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem Krieg wurden die Straße von Friesoythe zur Kanalbrücke sowie die Überführung und die Schleuse im Küstenkanal repariert. Die Straße wurde später auf einem breiten Sandbett rekonstruiert, für das der darunterliegende Torf ausgehoben worden war. Der Edewechterdamm wuchs weiter entlang dieser Straße zu einem langgestreckten Straßendorf, typisch für eine Torfkolonie. Jahrzehntelang wurde Torf zur Torfgewinnung und zur Schaffung neuer landwirtschaftlicher Flächen abgebaut.

1972 wurde am Kanal westlich des Dorfes in tiefen Gruben, die durch Torfabbau entstanden, ein 140 Hektar großes Schlammdepot errichtet. Das Vorhandensein einer undurchlässigen Bodenschicht unter den Brunnen verhinderte, dass der Schlamm in die Umwelt gelangte. Bis 2005 Schlamm aus dem Kläranlagen von Bremen abgeladen. Hier wurde nur Schlamm deponiert, der möglicherweise zur Düngung von Ackerland wiederverwendet werden könnte. Nach Beendigung der Schlammverklappung hat sich dieses zum Teil unter Wasser stehende Gebiet spontan zu einem vielseitigen und artenreichen Naturschutzgebiet entwickelt. Es macht seit 1999 Teil eines 322 ha großen Naturschutzgebietes „Ahrensdorfer Moor“. In diesem Naturschutzgebiet werden von Zeit zu Zeit geführte Wanderungen organisiert.