WikiDer > Elektrophorese
Elektrophorese ist ein physikalischer Vorgang, bei dem sich geladene Teilchen unter dem Einfluss von a . durch ein Medium bewegen elektrisches Feld. Das geladene Teilchen kann ein einfaches Ion sein, aber auch ein Protein, ein DNAMolekül, a kolloidales Partikel oder sogar a Zelle. Die Geschwindigkeit v eines solchen Teilchens hängt vom elektrischen Feld ab E nach der Formel
bei welchem μ steht für die Elektrophoretische Mobilität. Die elektrophoretische Mobilität gibt an, wie schnell sich ein Teilchen unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes bewegen kann. Dies hängt von der Ladung, Größe und Form des Partikels sowie von der Viskosität des Mediums. Die Berechnung der elektrophoretischen Mobilität großer Partikel basiert oft auf dem Zetapotential des Teilchens.
Mehrere analytisch-chemisch und bioanalytisch Trenntechniken basieren auf Unterschieden in der elektrophoretischen Mobilität von Partikeln. Meist Gelelektrophorese (Nein Kapillarelektrophorese (CE) werden häufig verwendet.
Zumindest folgende Trennungsprinzipien lassen sich unterscheiden:
- Zonenelektrophorese (Kapillarzonenelektrophorese (CZE) wird oft einfach als . bezeichnet CE)
- (kapillar) Isotachophorese (ITP, CITP)
- (kapillar) isoelektrische Fokussierung (IEF, CIEF)