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Emil Cimiotti | ||||
Cimiotti im Jahr 2009 | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 19. August1927 | |||
| Verstorben | 13. Oktober2019 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Informelle Kunst | |||
| RKD-Profil | ||||
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Emil Cimiotti (Göttingen, 19. August1927 - 13. Oktober2019) war ein DeutscheBildhauer.
Leben und Arbeiten
Cimiotti ist in Göttingen geboren und aufgewachsen. Nach dem Zweiter Weltkrieg, in dem er als Soldat in Kriegsgefangenschaft geriet, folgte und absolvierte er von 1946 bis 1948 in Göttingen eine Ausbildung zum Soldaten. Steinmetz. Ab 1949 studierte er Bildhauerei bei Otto Baum zum Staatliche Akademie der Bildenden Künste im Stuttgart. Unterstützt und inspiriert wurde er während seines Studiums von Willi Baumeister, der an der Akademie Malerei unterrichtete. 1951 ging er zu Berlin weiterstudieren in der Bildhauerklasse von Karl Hartung zum Gymnasium der Künste. Schon nach ein paar Monaten wurde ihm die Tür gezeigt und er ging zu Paris ein Semester verbringen bei Ossip Zadkine studieren. In Paris traf er unter anderem Constantin Brancucic, Le Corbusier und Fernand Leger. 1952 kehrte er nach Stuttgart zurück, wo er 1954 sein Studium abschloss.
1957 und 1959 erhielt er den Kunstpreis "junger west" der Stadt Recklinghausen und 1959 bekam er den Villa Massimo-Preis für einen Aufenthalt in Rom. Der Künstler vertrat Deutschland sowohl 1958 (Gruppenteilnehmer) als auch 1960 bei der Biennale Venedig Venice und er wurde eingeladen, daran teilzunehmen documenta II von 1959, documenta III von 1964 und die 4.documenta von 1968 in der deutschen Stadt Kassel. 1984 erhielt er den Kulturpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Cimiotti war von 1963 bis 1992 Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Kunst im Braunschweig. Einer seiner Schüler war der deutsche Objektkünstler Christiane Mobus.
Cimiotti lebte in Hedwigsburg. Er erstellte organisch und anthropomorph Skulpturen in Bronze-. Seine Arbeit gilt als Teil der Kunstbewegung der Informelle Kunst.[1]
Arbeiten (Auswahl)
- Sirenen (1956/57)
- Skulptur 6/58 (1958), Carnegie Museum of Art im Pittsburgh
- Kruzifix (1959), Altar der Dreifaltigkeitskirche im Mannheim
- La Pineta (1959), Dauerausstellung Lehmbruck-Museum im Duisburg
- Offenes Formular (1962)[2], Waldweg in Göttingen
- Große Kreuzblume (1971)[3], Figuren im Park, Galerie Brusberg in Berlin
- Blatterbrunnen oder Ständehausbrunnen (1976), Hannover
- Cimiotti-Brunnen, Braunschweig
- Bedrohte Natur (1979/80), Kurt-Schumacher-Allee in Recklinghausen
- Wasserbecken (1980), Riethorst in Hannover
- Stele (1986), Baringstraße in Hannover
- Pflanzliche Saule (1987)[4], Reinhäuser Landstraße in Göttingen
- Afrikaans, später Gruß an Willi Baumeister (2002), Outdoor-Kollektion Vitrinen des Skulpturenmuseums, vor dem Rathaus in Marli
Fotogallerie

Cimiotti-Brunnen, Braunschweig

Blatterbrunnen, Hannover
Afrikaans, später Gruß an Willi Baumeister, Marli
Literatur
- Bergenthal, Stracke: CimiottiKehrer-Verlag Heidelberg (2005)
Siehe auch
Externe Links
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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