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Erich Muhsam (Berlin, 6. April1878 - Oranienburg, 10. Juli1934) war eine Ikone Anarchist und Aktivistin gegen den Nationalsozialismus. Er war einer der Führer der bayerischen Räterepublik im Jahr 1919.
Biografie
Mühsam wurde in Berlin geboren. Er war Jude und aufgewachsen in NorddeutschenDuits Lübeck. Hier wurde er 1896 wegen „sozialistischer Bestrebungen“ von der Schule verwiesen. Er würde zunächst Apotheker werden, 1900 nimmt er diese Arbeit auf.
1902 wurde er Redakteur der anarchistischen Zeitschrift „Der arme Teufel“ und 1905 auch des „Weckruf“. Zu dieser Zeit, ab 1902, war er auch in der Friedrichshagener Kreis, ein Treffen in Berlin von hauptsächlich naturalistisch Dichter. Er trat auch der Neue Gemeinschaft und freundete sich mit an Gustav Landauer. Zwischen 1904 und 1908 reiste er mit Johannes Nohl Europa und lebte in Zürich, Ascona (Monte Verità), München, Wien und Paris. Ab 1909 lebte er in München. Mühsam sah das Leben der Anti-Bourgeois Bohemien als Vorwegnahme des Anarchismus.
In München war er Mitbegründer der Gruppe "Gruppe Tat", um für den Anarchismus zu agitieren. Mühsam wurde daraufhin 1910 wegen des Verdachts der Verschwörung festgenommen und freigesprochen. Durch den Presseboykott gegen ihn und seine Arbeit geriet Mühsam jedoch in Schwierigkeiten. Mühsam gründete die Zeitschrift "Kain. Zeitschrift für Menschlichkeit, die bis 1919 erschien. Er wurde nun zu einer zentralen Figur in der Schwabinger Böhme und wurde befreundet mit Heinrich Mann, Frank Wedekind, Löwe Feuchtwanger und andere. Seine Gesellschaftskritik äußerte sich in dieser Zeit vor allem in Zusammenarbeit mit Satirezeitschriften (wie z Einfachheit) und das lokale Kabarett. 1915 wurde Mühsam wegen Kriegsdienstverweigerung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt; er versuchte, eine internationale Vereinigung für Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen zu gründen. Sein dann Pazifist Ansichten zeigten viele Ähnlichkeiten mit denen von Karl Liebknecht. Im selben Jahr, 1915, heiratete Erich Mühsam Kreszentia Elfinger, die unter dem Namen Zenzl Muhsam würde bekannt werden. Sie konnte den Nachlass ihres Mannes Erich vor dem Verlust retten. Von 1916 bis 1918 war er Mitorganisator verschiedener Proteste und Streiks gegen den Krieg.
Nach dem Erster Weltkrieg, im Frühjahr 1919, spielte Mühsam eine führende Rolle bei den Umbrüchen in Bayern. Zusammen mit Gustav Landauer und Ernst Toller Mühsam hatte am 7. April 1919 die Räterepublik (dritte seit Anfang 1919) ausgerufen; diese dritte republik wird auch republik genannt Schwabinger Literaturen erwähnt. Nach der Fällung des Bayerische Räterepublik er wurde zu fünfzehn Jahren Gefängnis verurteilt. 1924 wurde ihm eine Amnestie gewährt und der Rest der Strafe in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Er ging nach Berlin und begann für das Magazin zu arbeiten fanal, in dem er sich für die Freilassung der Kommunisten einsetzte Max Hölz. Er erwarb die Mitgliedschaft im KPD und engagiert sich für die Internationale Rote Hilfe. Bereits 1929 trat er aus der KPD aus. Am Tag nach dem Reichstagsbrand er wurde, wie Tausende andere, festgenommen und in die KonzentrationslagerOranienburg entlassen. 1934 war er dort von der Nazi-wurde getötet. Mühsams Leiche wurde dann am 15. Juli 1934 nach Berlin-Dahlem überführt, wo sich sein Grab befindet.
Erbe
Kreszentia (Zenzl) Mühsam, seine Frau und Mitstreiterin, verfasste eine eindringliche, aber fragmentarische Biografie mit dem Titel "Die Qual des Erich Mühsam" (herausgegeben von der Stalinist Dachorganisation Internationale Rote Hilfe). Zenzl ist am Tag von Erichs Beerdigung zu Erich aufgebrochen Tschechoslowakei ein Jahr später in die reisen Sovietunion.
Sie wurde erstmals im April 1936 festgenommen und sechs Monate später freigelassen. Kaum jemand wollte mehr mit ihr zu tun haben und 1939 wurde sie erneut verhaftet, um bis 1953 in Straflagern und im internen Exil zu verbringen. Nach Stalins Tod kehrte sie in die DDRwo sie 1962 starb.
Seit 1989 gibt es in Lübeck die Erich Mühsam Gesellschaft, das sich mit der Veröffentlichung von Mühsams Werk und seiner Bedeutung für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beschäftigt.
Zitat
- «Die Massen, heute die hinter dem Hakenkreuz herlaufen und johlen, drohen und zu Taten drängen, sind einige little other like diejenigen, die damals hinter der roten Fahne drängen, johlten, drohen und zu entscheidenden Taten drängten, ja, sie besteushen Personen , who, ohne fall zu kritisieren, die Verhältnisse unerträglich und die Schuld daran denen suweisen finden, die von den anspruchsvollsten Parolegebern als schuldig angesehen wurden.»
- E. Mühsam, Gefängnistagebuch 28. August 1922
Arbeit

- 1903 - Die Homosexualität. Ein Beitrag zur Sittengeschichte unserer Zeit (Aufsatz)
- 1903 - Die Eigenen (Roman)
- 1904 - Die Wüste (Gedichte)
- 1906 - Die Hochstapler (Drama)
- 1909 - Der Krater (Gedichte)
- 1914 - Wüste-Krater-Wolken (Gedichte)
- 1914 - Die Freivermählten (Drama)
- 1919 - Ein Gedanke Gustav Landauers
- 1920 - Brennende Erde (Gedichte)
- 1921 - Judas (Arbeiterdrama)
- 1925 - Revolution (Kampf, Marsch und spöttische Lieder)
- 1925 - Alarm (Manifestationen)
- 1926 - Gerechtigkeit für Max Hölz!
- 1928 - Staatsräson, ein Denkmal für Sacco und Vanzetti (Drama)
- 1929 - Räterepublik (Roman)
- 1931 - Unpolitische Erinnerungen (Autobiographie)
- 1932 - Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat (Manifest)
- 1949 - Names und Menschen (Erinnerungen, Ausgabe 1949)
- 1975 - Bilder und Verse für Zenzl (Ausgabe 1975)
Externe Links
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