WikiDer > Phylakterion

Fylacterion
Phylakterion vom Zahn des Heiligen Andreas (Schatzkammer von Oignies)
Ein Arm und ein Kopf tefilin
Eine Banderole auf einer mittelalterlichen Illustration

EIN Phylakterion (Plural: Phylakterien) ist ein Name für eine Reihe von Elementen in der Religion von hellenistisches Ägypten, das juden, das Mittelalter und auch in Comics, wo immer man spricht Banderole.

Etymologisch das Wort stammt aus dem Griechischen und im christlichen und mittelalterlichen Kontext aus der Vorklassik Latein: Phylakterien oder Talisman, Schrein, Reliquiar, abgeleitet aus dem Altgriechischen ακτήριον (Van Dale: verstärkte Wache, Verhütungsmittel) oder was soll aufbewahrt werden und später Amulett, selbst abgeleitet von φυλάσσειν: beschützen, vor dem Bösen bewahren.[1] Für die Juden ist Phylacterie ein Synonym für die hebräisch Wort תפילין (tefilin), verwendet in der Altes Testament.[2]

Ägypten

In dem griechische magische papyrik das Wort „phylactêrion“ wird sowohl für Schutzamulette als auch für glückverheißende Gegenstände verwendet.[3]

Christliche mittelalterliche Kunst

Im Mittelalter wurde Phylacterion unter anderem verwendet, um Reliquien, Talismane oder schaudern aufzeigen. Phylakterien waren begehrte Kriegsbeute.

Judentum

Für Juden sind Phylakterien eine Reihe von würfelförmigen Schachteln, in denen Rollen von Pergament werden mit Versen aus dem Tora. Sie befestigen sie beim Morgengebet am linken Arm (Kontakt mit dem Herzen) und an der Stirn (Kontakt mit dem Verstand).

Comics

Phylakterion, beliebt Sprechblase ist eine grafische Methode zum Hinzufügen von Text zu Illustrationen, die später in Comics übernommen wurde.

Antikatholische Gesellschaft

„Phylakterion“ war im 19. Jahrhundert der Name einer protestantischen Gesellschaft, deren Ziel es war, die römisch-katholische Kirche aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben in den Niederlanden zu verbannen.[4]