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Geestgrond

Geisterde ist ein Anbaugebiet. Geistergründe bestehen aus Dünensand das ist gemischt mit Lehm und/oder Torf von woanders mitgebracht. Die Bodenmischung ist sehr gut geeignet für die Anbau von Blumenzwiebeln. Das Zwiebelregion entlang der Nord- und Südholländischen Küste konnte sich dank des Vorhandenseins von Spiritusboden entwickeln.

Der Dünensand kann zwar auch von anderswo her eingeschleppt worden sein, meist handelt es sich jedoch um flaches Land, das nach der Ausgrabung der Düne zurückgeblieben ist. Infolgedessen befinden sich Geestgründe in der Regel entlang der Küste auf der landseitigen Seite des Dünengebiets von Norden- und Südholland, Seeland und Flandern. Geistergründe sind oft noch umgeben von Lehmböden oder Torfmoore.

Der Begriff findet sich in Ortsnamen wie Dorregeest, Ögstgeest, erschöpft und Raub. Das waren oft Geistersiedlungen. Im Norden der Niederlande und auch in Norddeutschland und Dänemark ist der Einsatz von -Geist in einem Ortsname andererseits oft eine sandige Erhebung in einer nassen Landschaft.

Siehe auch