WikiDer > Genitalphase

Genitale fase

Die Genitalphase ist nach Freud, die fünfte und letzte Phase des psychosexuelle Entwicklung sie beginnt um das 11. bis 12. Lebensjahr und dauert bis ins Erwachsenenalter.

Das Genitalstadium folgt dem Latenzphase und kann als die Entwicklung des Sexualtriebs beschrieben werden.

Folgende Momente im sexuellen Reifeprozess lassen sich (mehr oder weniger chronologisch) unterscheiden:

  • Eine allgemeine sensorische Erregbarkeit und Schärfung der Sinne, die in Träumen und Tagträumen teils eigentümliche subjektive Ereignisse, teils besonders starke Reaktionen auf objektive Sinnesreize hervorzurufen scheint. Sexuelle Neugier scheint mit dieser sinnlichen Erregbarkeit eng verbunden zu sein.
  • Es entstehen spezifische körperliche Reize, die zu onanistisch zu Handlungen und Befriedigung zwingen.
  • Ein unbestimmtes und unbestimmtes Verlangen entwickelt sich, ein Gefühl erwacht und sucht dringend nach einem Objekt.
  • Aus diesem unbestimmten Verlangen kristallisiert sich ein entschlossener Wille zur Hingabe heraus, der am Anfang meist rein platonischer Natur ist. Der Gegenstand dieses Willens ist oft eine unbekannte und entfernte Persönlichkeit beliebigen Alters und Geschlechts, der sich innerlich, oft ohne äußerliche Annäherung, hingibt.
  • Körperliche Annäherungsversuche an einen erreichbaren Partner werden spielerisch gemacht, wobei dieser Partner selten derselbe ist, an den sich der Wunsch nach Hingabe richtet.
  • Geschlechtsverkehr wird getestet oder verfolgt.
  • Die psychische Interessengemeinschaft, Lebenseinstellung und Verständigung mit dem Partner wird angestrebt und angestrebt.

Siehe auch