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Genrestuk

EIN Genrestück oder Genreszene ist ein Malerei mit einer Performance aus dem Alltag oder der alltäglichen Umgebung. Genre als anerkanntes Malthema entstand erst im 16. Jahrhundert in Brabant, mit den Gemälden von Pieter Bruegel der Ältere. In den Niederlanden blühte die Genrekunst im 17. Jahrhundert mit Werken unter anderem auf: Ter Borch, Die Hooch, Vermeer und viele andere. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Genrestück auch in Frankreich und England populär. Das Genre hat diesen Namen nur in der 19. Jahrhundert.

Genremalerei ist daher bereits im späten 16. Jahrhundert erkennbar, erreichte aber im 19. Jahrhundert einen Höhepunkt. Die Darstellungen können in der Zeit angesiedelt sein, in der der jeweilige Maler lebte, aber auch historisch, also in die Vergangenheit versetzt.

Die Anzahl der Motive ist sehr vielfältig, doch gibt es einige häufig wiederkehrende Themen: Wohn- und Salonszenen, Küchenszenen, Märkte und Wirtshäuser sowie Figurendarstellungen aus verschiedenen Berufen. Die abgebildeten Personen waren meist anonym, es gibt aber auch Fälle, in denen sich bekannte Personen bei alltäglichen Tätigkeiten abbilden ließen. Im letzteren Fall spricht man von „genreartigen“ Stücken.

Das Genre wurde im 17. Jahrhundert in den Niederlanden besonders populär und war Adriaen Brouwer, Willem Buytechwe, Jean-Baptiste Simeon Chardin, Dirk Hals, Johannes Vermeer, Frans Hals, Judith Leyster, Gerrit Dou und Jan Steen geübt. Sie malten zum Beispiel häusliche Szenen, schmausende Bauern, fröhliche Gesellschaften und Kinder, die Unfug trieben. Oft war in der Aufführung eine moralische Botschaft verborgen.

Diese Maler inspirierten die französischen Maler des 18. Realismus, Wie mit Chardin, oder in den romantisierten Gemälden von Watteau.

Geschichte

Obwohl die Bedeutung von Genrestücken auf Gemälden seit dem 16. Zum Beispiel gibt es ein bekanntes Bild des Pharao Echnaton die in Begleitung seiner Frau und seiner Töchter gezeigt wird. Ein weiteres bekanntes Beispiel sind die Fresken von Pompeji.[1]

Im engeren Sinne kommt das Genrestück auch im Mittelalter vor Stundenbücher, das weltliche Szenen von Bauern zeigt, die auf den Feldern arbeiten, sowie biblische Szenen, in denen z heilige Familie wird in sehr alltäglichen Situationen dargestellt, in denen Joseph als Arbeiter dargestellt wird, während Maria die Hausarbeit macht und Jesus spielt.[Quelle?]

Das Genrestück war sehr beliebt in der Goldenes Zeitalter. Die Gemälde dieser Zeit hatten oft auch eine tiefere und manchmal verborgene Bedeutung, in dem Sinne, dass sie für verschiedene Interpretationen offen waren. Frivole Szenen (die sicherlich nicht gemieden wurden) konnten sowohl als Unterhaltung als auch als Ermahnung interpretiert werden.

In der Zeit des Rokoko die Bilder nahmen manchmal laszive und sogar karikative Züge an. In dem Biedermeierzeit die gesellige Bourgeoisie setzte sich durch.

Im 19. und 20. Jahrhundert erhielt das Genrestück eine zusätzliche Dimension. Diese Zeit ist unter anderem durch die Entstehung der Sozialismus und damit die Aufmerksamkeit für das Schicksal der Arbeiterklasse. Ein bekanntes Beispiel für ein Genrestück aus dieser Zeit ist Die Kartoffelesser von Vincent van Gogh. Italienische Genremaler des 19. Jahrhunderts waren century Antonio Rotta und Vincenzo Petrocelli.

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