WikiDer > Gewehr 41

Es Gewehr 41, auch bekannt unter der Abkürzung G41, war eine halbautomatische Waffe, die von Nazi Deutschland während der Zweiter Weltkrieg.
Hintergrund
1940 glaubten die Deutschen, dass ein weiteres halbautomatisches Gewehr eingeführt werden musste, das eine höhere Feuerrate hatte als die bestehenden Repetierbüchsen. Dies war notwendig, um die Feuerkraft der Infanterie zu verbessern. Für die Wehrmacht habe beides gemacht Mauser wenn Walther einige Prototypen, die sehr ähnlich waren. Die Wehrmacht war nicht ganz zufrieden und stellte einige Forderungen:
- Im Lauf sollten keine Löcher zur Gasentnahme für den Lademechanismus gebohrt werden;
- Die Geschütze durften keine beweglichen Teile an der Oberfläche haben;
- Falls die Ladeautomatik versagte, musste man mit der Hand proben können.
Beide Modelle verfügten daher über einen Mechanismus, der als "Bang"-System bekannt ist (benannt nach seinem dänischen Designer Søren H. Bang). Bei diesem System werden Schießpulvergase an der Mündung in einem ringförmigen Hohlkegel gesammelt, der auf eine lange Kolbenstange wirkt, die das Schloss öffnet und dann die Waffe nachlädt. Beide Ausführungen hatten eingebaute Magazine für zehn Patronen, die mit zwei deutschen Standardladestreifen, ähnlich denen in der in Karabiner 98k, mit je fünf Patronen Kaliber 7,92 x 57 mm. Das Nachladen mit zwei Ladestreifen war zeitaufwändig.
Das Mauser-Design, die G41(M), endete in einem Fiasko. Nur 6673 Einheiten wurden produziert, danach stellten die Deutschen die Produktion ein. Darüber hinaus wurden 1673 dieser Anzahl zurückgegeben, da sie nicht verwendbar waren. Das Walther-Design, das G41(W), unterschied sich optisch nicht vom Gewehr 43. Walthers Entwurf war erfolgreicher, weil die Designer die letzten beiden Anforderungen einfach fallen gelassen haben. Dies verbesserte die Nutzbarkeit der Waffe.
Sowohl die Waffen von Mauser als auch Walther litten unter Problemen mit der Kontamination des Gassystems. Diese Probleme wurden durch Schießpulverschleim verursacht, der in dem komplexen Gasanzapfsystem schwer zu entfernen war. Das Gewehr wurde 1943 vom Gewehr 43 abgelöst, mit einem abnehmbaren Magazin und einem Gassystem ähnlich dem des SVT-40.
Das Gewehr 41(W) wurde von zwei Fabriken hergestellt, nämlich der Walther-Fabrik in Zella Mehlis und in der Berlin-Lübecker Maschinenfabrik. Die Walther-Schusswaffen trugen den geheimen Fabrikcode (ac) und den Abnahmestempel WaA359. Die Gewehre sind heute relativ selten und für Sammler recht wertvoll. Verschiedene Quellen zeigen, dass die Produktion zwischen 40.000 und 145.000 Einheiten lag. Die meisten Geschütze wurden im Einsatz Ostfront.