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Mauser ist eine historische deutsche Marke von Waffen und Motorräder.
Loslegen
Die Mauser-Werke wurden 1872 von den Brüdern Wilhelm und Peter-Paul Mauser auf dem Gelände eines ehemaligen Augustinerklosters in gegründet Oberndorf am Neckar, Großherzogtum Baden. Peter-Paul entwickelte das Repetiergewehr Mod.71/84, das von allen Armeen der Deutsches Kaiserreich wurde als Standardwaffe übernommen. Der König von Württemberg erhob ihn sogar in den Adelsstand und ab 1912 hieß er: Paul von Mauser. Er starb im Jahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. In diesem Krieg waren Mauser-Gewehre häufig auf den Schlachtfeldern präsent. Nicht nur Deutsch Belgier und Türkisch Truppen waren damit bewaffnet. Auch der Bauern im Südafrika hatte in ihrem Konflikt mit den Briten, anderthalb Jahrzehnte zuvor, gute Erfahrungen mit den Mausers. Amerika erwarb die Lizenzrechte für das Mauser-System, das die Grundlage für das Springfield M.1903-Gewehr bildete. Das Deutsch Kavallerie war in der Erster Weltkrieg ausgestattet mit einem Mauser-Karabiner (bezeichnet mit 98a). Einen Krieg später hieß der ab 1935 modernisierte Karabiner Mauser Karabiner 98k, die Waffe, die jeder deutsche Soldat Soldatenbraut wäre.
Motorräder
Durch die Vertrag von Versailles von 1919 war die Herstellung von Waffen in der Republik Weimar stark eingeschränkt. Die Mauser-Werke stellten auf die Herstellung anderer Artikel um und so kam es dazu 1922 einschließlich der Gründung der 'Mauser-Werke AG Abteilung Fahrzeugbau, Oberndorf/Neckar'. Das Motorräder von Mauser wurden als "Mauser-Einspurauto" bekannt. Die Maschine war in 1920-1921 von dem deutschen Konstrukteur Gustav Winkler entwickelt, der über keine eigenen Produktionsmöglichkeiten verfügte. Waffenfabrik Mauser tat.
Die Einspur-Wagen hatten eine Karosserie, eine Tür und beidseitig Stützräder. Sie wurden von wassergekühlten Einzylindern mit 510 und 576 ccm angetrieben. Diese Sonderkonstruktion wurde natürlich nicht viel verkauft und in 1926 Mauser sah darin keinen Knochen mehr. Winkler baute die Maschinen noch einige Jahre selbst.
Größe
Die Mauser-Werke wuchsen nach der Machtübernahme bis zum Nazis 1933 in einen Industriekomplex mit 10.000 Beschäftigten umgebaut. Übrigens, im letzten Jahr des Zweiter Weltkrieg mehr als die Hälfte davon stammt nicht aus Deutschland. Es ist die Rede von 5700 Fremdarbeiter die im Rahmen der Arbeitseinsatz in Oberndorf beschäftigt gewesen wäre. Zur Gruppe gehören neben Oberndorf auch Filialen in Berlin-Wittenau und in Karlsruhe.
Produkte
Eine Vielzahl von Kriegswaffen wurden von Mauser im Zweiten Weltkrieg hergestellt, darunter die bekannten Karabiner und die veralteten Bromgriff-GewehrMauser C96 (automatisch). Auch modernere Waffen liefen in Oberndorf vom Band, wie die 20-mm-Kanone, die als (Querling)Flak eingesetzt wurde, auch im Werk selbst, aber auch anderswo in gepanzerte Autos eingebaut werden könnte. Mauser hat das Flugzeug auch produziertMaschinengewehre MG81 und MG151. Neben dem Kar 98k lief auch das modernere Selbstlader Mod.41 Gewehr vom Band. Flammenwerfer waren auch Teil des Arsenals, genau wie die Panzerabwehrwaffe Panzerbüchse 41. Auch Präzisionsmessgeräte und Rechenmaschinen wurden hergestellt.
Ende
Die Filiale in Berlin-Wittenau am Eichborndamm und in der Nähe Ausländerlager in der Triftstraße bei Borsigwalde fiel auf 22. April 1945 in den Händen der rote Armee. Die Fabrik war fast sofort Sowjets geleert. Dieses Schicksal traf auch die Notfallorte in Zwönitz in dem Erzgebirge und in Hostomitz bei Teplitz-Schönau im Sudetenland (jetzt teplice im Tschechien). Im letzten Kriegsjahr waren Mauser-Anlagen aus Karlsruhe und Berlin hierher gebracht worden, um die Waffenproduktion außerhalb der Reichweite der vorrückenden Alliierten zu sichern. In Oberndorf entstanden nach der Befreiung kwamen . die Mauser-Werke 20. April1945 durch marokkanisch Truppen von General de Lattre de Tassigny, unter französischer Verwaltung. Die Anlage hatte während des Krieges durch alliierte Bombenangriffe bemerkenswert wenig Schaden erlitten – dies lässt sich vor allem durch die geschützte Lage im Zentrum der Stadt erklären Neckartal. Allerdings war die Fabrik Französisch demontiert und in 1946 und 1947 teilweise aufgeblasen.
Neu starten
Heutzutage werden in Oberndorf am Neckar wieder Waffen produziert, aber nicht nur am in 1956 Mauser-Werke neu gegründet, sondern auch im Unternehmen Heckler & Koch. Letztere produziert auch moderne Infanteriewaffen, wozu die Firma Mauser nicht mehr gekommen ist. Sie hat jedoch einen Ruf, den es auf dem Gebiet der Jagdwaffen. Nach wie vor findet bei Mauser militärische Produktion im Bereich Bordwaffen für Kampfflugzeuge, wie Eurofighter und der Saab Gripen. Die Mauser-Werke bilden seit 2004 Element von Rheinmetall Waffe Munition GmbH wird aber als Markenname weiterbestehen.
Externer Link
- (das) Mauser
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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