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Harle | ||||
Die Harle bei Wittmund | ||||
| Länge | 23,5 km | |||
| Höhe (Quelle) | 1 m | |||
| Höhe (Mund) | 0 m | |||
| Einzugsgebiet | 200 km² | |||
| Nebenflüsse | Hattersumer Leide, Blersumer Leide, Burhafer Leide, Buttforder Leide, Uthörner Leide, Nöttenser Leide, Dykschloot, Hundshammsleide, Funnix-Berdumer Wasserzug, Funnixer Alte Leide, Altfunnixsieler Tief | |||
| Fließt durch | Ostfriesland, Niedersachsen | |||
Die Harle in Carolinensiel | ||||
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Das Harle ist ein Fluss, dessen Einzugsgebiet vollständig in der Gemeinde liegt Wittmund im Ostfriesland in dem Deutsche Zustand Niedersachsen.
Der Fluss entspringt südlich der Stadt Wittmund und fließt durch die Schleusentor (das siel) von Harlesiel und ein Pumpstation draußen in der Nordsee. In der Nähe des Wittmunder Stadtteils Wollen kommen drei Bäche, die in die sprudeln Moorland, zusammen in der Harle, die nördlich, es südertief und der Uthörner Leide. Die Quellen des Nordertiefs und des Südertiefs liegen in der Nachbargemeinde Aurich.
Der Lauf der Harle liegt östlich der Stadt Wittmund, wo al mäandernd im Norden die Orte lustig, Altfunnixsiel, Neufunnixsil und Carolinesiel passieren und schließlich über den Hafen von Harlesiel die Nordsee ist erreicht.
Bis Carolinensiel ist die Harle nur zum Kanufahren geeignet; vom Hafen Carolinensiel nach Harlesiel findet etwas Schifffahrt statt. Fähre fährt vom Hafen Harlesiel zum Ostfriesische WatteninselWangerooge.
Bis ins 16. Jahrhundert war die Harlemündung ein sich ständig erweiterndes Delta, das Harlebucht, ähnlich wie Dollar. Ab 1540 wurde die Harlebucht nach und nach zurückerobert.

Schematische Karte der Rekultivierung der Harlebucht mit Daten und dem Goldene Linie
Goldene Linie
Das Goldene Linie kommt ursprünglich aus 1666 als Grenze zwischen dem damaligen Regenten Christina Charlotte von Württemberg regiertes Fürstentum Ostfriesland und der Landkreis Oldenburg in der Harlebucht an der ostfriesischen Nordseeküste. Auf dem Festland bildet es die Trennlinie zwischen den Landkreisen Kreis Wittmund und Bezirk Friesland.
Die Harlebucht war schon 16. Jahrhundert Schritt für Schritt umgesetzt. Am 22. Dezember 1666 schlossen Fürstin Christine Charlotte und Graf Anton Günther van Oldenburg einen Grenzvertrag, um Meinungsverschiedenheiten über den Besitz und die Wasserbewirtschaftung des einzudeichenden Landes zu vermeiden.
Ausgangspunkt war die Grenzmarkierung zwischen Ostfriesland und jeverland auf der in 1658 Deich (der sogenannte Pfahldeich) zwischen Neufunnixsiel und Neugarmssiel. Von diesem Zeitpunkt an hat der niederländische Ingenieur, der am niederländischen Hof mit Genehmigung von Ostfriesland promoviert wurde, Johan van Honert und der von Jeverland (Oldenburg) autorisierte Ingenieur Falk auf einen Seekarte eine Linie zu einem Punkt zwischen zwei Leuchtfeuer. Diese waren extra zu diesem Zweck am Rande der hohen Dünen im Osten der Insel WattenmeerStachelauge und im Westen von Wangerooge Gesendet. Den Rand auf der Karte hätten die Ingenieure mit goldhaltiger Tinte aufgebracht. Dies erklärt die bis heute gebräuchliche Angabe auf Karten, Straßenschildern, Wegweisern etc. Goldene Linie.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |