WikiDer > Keuchend
keuchend ist schnell fast Atmung mit einem hohen Atemfrequenz durch Brustatmung. Hecheln ist in erster Linie eine Totraumlüftung, bei der ein geringerer Anteil des Luftvolumens pro Atemzug an der Gasaustausch. Thermisches Hecheln ist eine Form von Thermoregulierung um die Körpertemperatur runterkommen.
Kurzatmigkeit kann eine Ursache für eine schnellere Atmung sein, dies ist jedoch nicht unbedingt ein Vorteil, da es zum Gegenteil führen kann Bohr-Effekt wo durch mehrfaches Ausatmen die Konzentration von Kohlendioxid nimmt im Blut ab, so dass die Hämoglobin nur ein bisschen Sauerstoff übergibt an die Zellen.
Totraumbelüftung
Beim Hecheln dauert es Atemzugvolumen – das Volumen pro Atemzug – nimmt mit steigender Atemfrequenz ab, so dass die alveoläre Ventilation – die Luftmenge, die die Alveolen erreicht - bleibt praktisch gleich. Mit abnehmendem Atemzugvolumen nimmt der relative Anteil der physiologischer Totraum - das anatomischer Totraum und der alveolärer Totraum die nicht am Gasaustausch teilnehmen.
Thermoregulierung
Wärme kann durch die nicht-verdunstungsfreie Kühlung entsorgt werden Konvektion (Strom), Leitung (Leitung) und Strahlung (Strahlung). Als die Lufttemperatur höher als die Körpertemperatur, Wärmeleitung und Strahlung erhöhen tatsächlich die Körpertemperatur. Verdunstungskühlung funktioniert auch, wenn die Umgebungstemperatur höher als die Körpertemperatur ist und die meisten Säugetiere nutzen dies. Auch hier kann unterschieden werden zwischen einerseits dem Hecheln, bei dem die Wärme über die Atemfläche abgeführt wird – Nasenschleimhaut, Mundschleimhaut und Zunge - und ansonsten Schwitzen wo die Wärme über die gesamte Körperoberfläche abgeführt wird. Die meisten mittleren bis großen Säugetiere verwenden Hecheln, um Wärme abzuleiten. Ausnahmen sind Hominiden, Pferde und Kamele, beim Schwitzen an manchen Höhlengehörnte Tiere und Kängurus trägt auch zur Thermoregulation bei.
Hecheln hat gegenüber dem Schwitzen einige Vorteile:
- die Haut schwitzender Tiere ist kühler und somit die Wärmeübertragung höher. Wenn die Lufttemperatur höher als die Körpertemperatur ist, nehmen keuchende Tiere bis zu doppelt so viel Wärme auf
- Hechelnde Tiere haben aufgrund der kleineren Oberfläche wenig Salzverlust, während schwitzende Tiere einen großen Salzverlust haben
- keuchen bringt gezwungen Konvektion damit, unabhängig von Wind und Gehgeschwindigkeit
Die Vorteile des Schwitzens sind:
- Durch die größere Verdunstungsfläche kann viel mehr Verdunstung und somit erfolgt eine Abkühlung
- Schwitzen ist unabhängig vom Atemzyklus. Während der Atemzyklus von der Anstrengung abhängt, hängt der Bedarf an Wärmeabfuhr auch von der Umgebungstemperatur und der Feuchtigkeit. Vor dem Vierbeiner wo die Atmung an die Schrittgeschwindigkeit gekoppelt ist, lässt sich das Schwitzen besser kontrollieren als das Hecheln
So geht's rotes Känguru keuchen, schwitzen und das Fell mit Speichel waschen, um sich abzukühlen, aber Schweiß nur während des Trainings verwenden
Literatur
- Träger, D. R. (1984): 'Das energetische Paradoxon des menschlichen Laufens und der Evolution der Hominiden' im Aktuelle Anthropologie, Bd. 25, Nr. 4, s. 483-495