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Hymenäus (griechisch: ; Hymenaios) und Hymen (Griechisch: Ὑμήν; Hymen) ist der griechische Gott der Ehe.
Singen
Der Hymenaeus, auch Hymen genannt, ist ein Lied, in dem Hymen angerufen wurde. Dieses Lied war mit der Hochzeitszeremonie verbunden: Es war das Lied, das die Gefährten der Braut auf dem Weg zum Haus des Bräutigams sangen. Traditionell war es ein Chor, begleitet von pfeifen und kithara mit Tanz Die Hymnen enthalten Glückwünsche und Lobeshymnen an die Verheirateten. Beispiele sind aus dem 6. Jh. v. Chr. bekannt Das Jungfernhäutchen war besonders in hellenistischer Zeit beliebt. Dann verlor es seine Eigenschaften (Chor und Refrain).
Die Griechen zeichneten sich schon in der Zeit von Homer das Hymen (ein fröhliches Hochzeitslied, das im Freien gesungen wird) der Hymnos (ein feierlich gesungenes Tempellied). Aus den Hymnos ist der lateinische Hymnus und unser . entstanden Hymne entwickelt. Die Vorstellung, dass die Hymne vom Jungfernhäutchen abstammen soll, scheint daher ein wenig umständlich zu sein.
Ein Beispiel für die Verwendung des Begriffs Jungfernhäutchen als Hochzeitslied findet sich in der Oper Mede von Cherubin. Aber auch Shakespeare erwähnte die Hymen-Zeremonie in 4 seiner Stücke.
Sowohl der lateinische als auch der griechische Begriff 'Hymen' hat die weitere Bedeutung (jungfräuliches) Vlies.