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Ignaz Moscheles
Ignaz Moscheles
Ignaz Moscheles
Allgemeine Information
Vollständiger NameIgnaz Moscheles
Geboren23. Mai1794
Verstorben10. März1870
LandHeiliges Römisches Reich
Arbeit
Genre(s)symphonische Musik
BerufKomponist, Musikpädagoge, Dirigent, Pianist
Instrumente)Klavier
Einfluss(e)Johann Albrechtsberger, Antonio Salieric, Ludwig van Beethoven
Portal  Portalsymbol  Musik

Ignaz Moscheles (Prag, 23. Mai1794Leipzig, 10. März1870) war ein BohemienKomponist, Klaviervirtuose, Dirigent und Musikpädagoge.

Er wurde in Prag geboren, studierte dort am Konservatorium und später in Wien unten Johann Albrechtsberger (1736-1809) und Antonio Salieric (1750-1825). Um 1810 kam er in Kontakt mit Ludwig van Beethoven und er spielte in der Uraufführung von Beethovens Wellingtons Sieg. Er fertigte auch eine Transkription für Klavier der Ouvertüre zu Beethovens Oper an fidelio und erlangte in Wiener Musikkreisen schnell großen Ruhm.

Von 1816 bis 1821 bereiste er Europa und trat unter anderem in Dresden, Amsterdam, Brüssel, Paris und London. 1821 ließ er sich in London nieder, wo sowohl seine Tastentechnik als auch seine Kompositionen einen Höhepunkt erreichten. Aus dieser Zeit stammen seine Symphonie Auf. 81, sind Klavierkonzert Nr. 4-8 und zahlreiche Werke für Pianoforte. Er veröffentlichte über Klaviertechnik zusammen mit François-Joseph Fetis 1837 die "Méthode des Méthodes des Pianistes", eine Sammlung von Studienwerken für Klavier, an der verschiedene Tastenvirtuosen, darunter Chopin, mitwirkten. In London dirigierte er auch als Dirigent viele Konzerte des Orchesters der London Philharmonic Society.

Im Jahr 1846 nahm er auf Einladung seines Freundes Felix Mendelssohn-Bartholdy Leiter der Klavierabteilung an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Da er spürte, dass seine virtuose Technik nachließ, trat er selten in der Öffentlichkeit auf, aber er komponierte weiter und war unter anderem befreundet Franz Liszt und Gioacchino Rossini.

Moscheles war einer der größten Klaviervirtuosen seiner Zeit und gilt als der größte Pianist nach Johann Nepomuk Hummel und für Frederic Chopin und Franz Liszt.

Er komponierte a Symphonie, acht Klavierkonzert, verschiedene Kammermusikwerke, Klaviersonaten einschließlich der brillanten Große Sonate für das Pianoforte (Opus 41) und viele andere Werke.

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