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Ines Geipel (Dresden, 7. Juli1960) war am Anfang des achtziger Jahre ein erfolgreicher DDRSportler, der sich auf die Sprint. In dieser Zeit war sie besonders für Furore auf der 4 x 100 m Relais. Heute ist sie Schriftsteller und Professor an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin“ in Berlin.
Sportliche Karriere
Geipel, aufgewachsen in Dresden, begann 1977 mit dem with sportlicher Sport Biene SC Motor Jena. Anfang der 80er Jahre wurde sie aufgrund ihrer Sprintleistungen in die Nationalstaffel der DDR aufgenommen. 1984 etablierte sie sich unter dem Namen Ines Schmidt als Mitglied der Staffel des SC Motor Jena zusammen mit Bärbel Wöckel, Ingrid Auerswald und Marlies Gohr im Erfurt mit 42,20 s bei 4 x 100 m a Weltrekord für Vereinsmannschaften.[1]
Nachdem sie 1984 ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die Olympia verliebte sich in a MexikanerSpeedwalker, fasste sie den Plan, aus der DDR zu fliehen. Das Ministerium für Staatssicherheit vereitelte diese Flugpläne jedoch und verhängte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ines Geipel. 1985 musste sie beispielsweise ihre sportliche Karriere abbrechen und begann ein Studium germanisch an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Ihr These, mit daran geknüpfter beruflicher Perspektive, wurde wegen ihrer Kontakte zur Opposition in Jena abgelehnt. Im Sommer 1989 floh Geipel über die DDR aus der DDR Ungarn und ging zu Darmstadt, wo sie Philosophie und Soziologie studiert.
Datensatz gelöscht
Nach dem Deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 hatte die DDR im Zuge der Die Neunziger deutlich, dass in der DDR während ihres 41-jährigen Bestehens etwa 10.000 Sportler zum Teil unbewusst dem Einsatz von Dopingprodukte. Ines Geipel war eine von ihnen und gehörte deshalb zu den Klägern, die im Jahr 2000 in Berlin in einen Prozess gegen die DDR verwickelt waren. Der damalige Chef des Deutschen Turn- und Sportbundes, der auch Vorsitzender des Nationales Olympisches Komitee der DDR, Manfred Ewald, in 20 Fällen wegen Mittäterschaft zu 22 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Urteil wurde vom Bundesgericht bestätigt, das die Zwangsdoping-Thematik als moderates Delikt bezeichnete. Geipel wurde vom Bundesverwaltungsamt als Dopingopfer anerkannt.
Am 28. Juli 2005 beantragte die ehemalige Athletin dann beim Deutschen Leichtathletik-Verband, ihren Namen von der Rekordliste zu streichen, weil sie unfreiwillig dem Zwangsdopingsystem unterworfen worden war und ihr Rekord somit auf vorsätzliche Körperverletzung zurückzuführen war. Ihr Antrag wurde zunächst abgelehnt, aber im Mai 2006 bewilligt und Ines Geipels Name in der Rekordliste durch ein Sternchen ersetzt.[1]
Familie
Geipels Großvater Otto Grunert (1905) war Unterscharführer Biene Schutzstaffel und Landesoberinspektor auf der Polizeiwache von Riga im Zeitraum 1941-1944. Ihr Vater, Lothar Geipel, war STASI-Informant in der ehemaligen DDR. IM Gerhard war im Zeitraum 1972-1984 für die Vorbereitung des Terrors in Westdeutschland verantwortlich. Ihr Bruder Robert „Robby“ Geipel (1967-2018) war Professor für Bildende Kunst an einer Schule.[2]
Literaturverzeichnis
- 1999 - Diktieren
- 1999 - Das Heft
- 2001 - Verlorenes Spiel. Journal eines Doping-Prozesses
- 2002 - Dann Feld auf einmal der Himmel um
- 2004 - Für heute reicht's. Amok in Erfurter Geschichten
- 2005 - Heimspiel
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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