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Jan Emmer | ||
Jan Emmer 1938 als Feldwebel Kapitulant (Kurzzeitfreiwilliger) | ||
| Geboren | 6. April1917 Wurmkur | |
| Verstorben | 7. September1944 Mauthausen | |
| Ruheplatz | Eingeäschert im Lager Mauthausen | |
| Landschaft | Die Niederlande Vereinigtes Königreich | |
| Teil | BBO | |
| Dienstjahre | 1941-1944 | |
| Rang | Sergeant | |
| Einheit | MI6 | |
| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg | |
Jan Emmer (Wurmkur, 6. April1917 - Mauthausen, 7. September1944) war mal englischer Seemann und Agent Büro für Sonderaufgaben.
England-Versand
1941 war Jan Emmer Fahrer auf einem deutschen Lastwagen, aber er suchte nach einer Möglichkeit, nach England zu kommen. Er traf H. J. Schilp und bot ihm an, seinen LKW zu benutzen, um sein Boot zu transportieren, unter der Bedingung, dass er mitkommen könnte. Das Boot musste etwas gekürzt werden, damit es gut in den Lastwagen passte, da die Deutschen den Transport von Booten verboten hatten. Dies geschah auf einer von den Deutschen besetzten Werft in Amsterdam. Als das Boot Mitte August fertig war, wurde es zum Hof Oranje Vrijstaat in . gebracht Callantsoog und versteckte sich dort in einem Schuppen.
Als die Flut sank und die Wetterbedingungen gut waren, beschlossen sie zu gehen. HG Broekman, Gemeindebeamter in Amsterdam und Reserveoffizier, schloss sich ihnen an. Auch J. R. Morré, Lehrer an der Machinistenschool in Amsterdam, R.E. Sanders, ein Buchhalter und Armand (Ted) de Jong, Ingenieur und Widerstandskämpfer Als sie auf dem Weg zum Meer waren, bekam ihr Anhänger mit einem lauten Knall eine Reifenpanne. Das Boot wurde zur Farm zurückgebracht. Ihr erster Versuch war gescheitert.
Ein zweiter Versuch wurde am 17. September unternommen. In der von den Deutschen zur Ortskommandantur erhobenen Hotel-Pension De Groote Villa veranstalteten die Besitzer eine Geburtstagsfeier, um die Deutschen zu beschäftigen. Währenddessen zog ein Pferd Boot und Fahrwerk durch die Wiese zu den Dünen. Am Strand verschwanden die Helfer mit ihren Pferden. Um Mitternacht bekamen sie den Motor zum Laufen und segelten davon. Ein nerviges Problem war, dass sich das Fahrwerk nicht vom Boot lösen wollte, was sehr hemmend wirkte. Am nächsten Tag, Donnerstag, 18. September, flogen drei deutsche Flugzeuge über, aber sie wurden nicht entdeckt. Am Freitag ging das Gas aus und der Motor wurde über Bord geworfen. Ein paar Stunden später stießen sie auf ein Fischerboot. Es stellte sich heraus, dass es Norweger waren. Elf Tage waren sie unterwegs, einer war schon tot, ein anderer verwundet und der dritte völlig erschöpft. Die Holländer gaben ihnen etwas Wasser, mussten aber weitersegeln. Einige Stunden später trafen sie auf zwei britische Minensucher. Der Kommandant der HMS Solon nahm sie an Bord. Er beschloss weiterzusegeln, um die Norweger abzuholen und den verwundeten Norweger zu Great Yarmouth bringen.
Am 3. Oktober wurden die fünf Holländer von der Königin empfangen. Sie hatten ein Edamer Käse für sie genommen.
Landung
Am frühen Morgen des 12. März 1942 war er Erik Hazelhoff Roelfzema segelte zusammen mit seinem Funker Jonkheer zum Strand von Katwijkijk Felix Dono Ortt. er musste der politiker sein Herr J. Linthorst Homan (der Kommissar der Königin in Groningen und Mitglied der niederländischen Union) und einige hochrangige Soldaten der Marine abzuholen. Am selben Tag begann auch die deutsche Spionageabwehr: das „Englandspiel“, das 56 niederländische Geheimagenten das Leben kostete.
Gefangen
Die Adressen von Jan, die ihm aus England mitgeteilt worden waren, waren falsch. Und das Geld, das man ihm gegeben hatte, war nicht mehr im Umlauf. Aber das Schlimmste war sein Ausweis. Das war nur eine plumpe Fälschung. Ende März bat er den GP Koert Bolle in Pijnacker um Hilfe. Diese Adresse hatte Jan vom MI 6. Von seinem Gästehaus in Pijnacker aus reiste er durch das ganze Land, um den Politiker Linthorst Homan und die Marineoffiziere nach London zu bringen. In Amsterdam stellte er sogar ein Spionagekommando auf, doch aufgrund der Dilettanterie des britischen Geheimdienstes (der Jans Adresse in Pijnacker auch einem zweiten Agenten gegeben hatte) sollte ihm dieser Fehler zum Verhängnis werden. Da diesem zweiten Agenten „gut geholfen“ wurde, gab er dies an andere Geheimagenten weiter. Infolgedessen wurden sie von den Deutschen schnell aufgespürt, indem sie schlechtes Sendematerial der Agenten ausloteten, und am 30. Mai 1942 gelang es einem Verräter, der sich als Geheimagent Dick ausgab, einen Termin mit Jan am Bahnhof Delftse Poort Rotterdam. Dort wartete nicht nur Officer Dick, sondern auch der Sicherheitsdienst Jan. Jan wurde zunächst im Binnenhof inhaftiert. Dann im Seminar in Haaren. Da es in Haaren mehrere Fluchtwege gibt, werden alle Agenten über Rawicz, Polen nach Mauthausen in Österreich verlegt. Dort war er, zusammen mit 56 anderen Agenten des Englandspiels, am 6. und 7. September 1944 mittels. Maschinengewehre abgefeuert. Anschließend wurden sie eingeäschert. Ihre Asche wurde von anderen Gefangenen begraben. Nach dem Krieg wurde an dieser Stelle eine In Memoriam-Plakette enthüllt. Die Mutter von Jan Emmer war anwesend.
Siehe auch
Externer Link
- Liste niederländischer Agenten 1940-1945
- Freundeskreis Stiftung Mauthausen: Liste der Opfer
- Englandspiel Forschungsstiftung
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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