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Jan van Brederode
Jan I
ca. 1372 - 1415
7. Herr von Brederode
Zeitspanne1390 - 1402
VorgängerReinoud I. von Brederode
NachfolgerWalrabe I. von Brederode
VaterReinoud I
MutterJolanda

Jan van Brederode (Santpoort, ca. 1372 - Azincourt, 25. Oktober1415) war Herr von Brederode, hochadliger Lehnsmann der Grafen von Holland und Laienbruder.

Lebenszyklus

Jan war ein Sohn von Reinoud I. von Brederode und Jolanda van Gennep. Als sein Vater 1390 starb, folgte ihm Jan als siebter Herr von Brederode, weil Jans älterer Bruder Dirk (oder Diederik) das klösterliche Leben gewählt hatte. Damit erlischt das Erbrecht bis zum 01.01. 1396 reiste er zusammen mit Albert von Bayern gegen die Westfriesen der sich gegen Holland auflehnte. Später, im Jahr 1398, pilgerte er nach Irland zu St. Patricks Feuer zu besuchen. Nach dieser Reise hat Jan viel Geld in die Gründung gesteckt Kapellen und Klöster. 1393 war er verheiratet mit Johanna van Abcoude. Die Ehe blieb kinderlos und 1402 beschlossen beide, sich in einer Ehe niederzulassen Kloster zu handeln.

Als Geistlicher musste er seinem jüngeren Bruder das Erbrecht von Brederode erlassen, das größtenteils Schulden enthielt Walraben. Er trat in die kartuisKloster St. Jansberg im Zelem als Laienbruder mit der Absicht, sein ganzes Leben Gott zu widmen. Probleme traten bald auf, als sein jüngerer Bruder Walraven gefangen genommen wurde, während Belagerung von Gorinchem und sieben Jahre lang gehalten von der Herr von Arkel. Dadurch konnten die Schulden, die Jan van Brederode angehäuft hatte, nicht beglichen werden. Sein wichtigstes Vermächtnis aus seiner klösterlichen Zeit ist die Übersetzung von aus dem Französischen ins einfache Niederländisch Des coninx summe, eine Übersetzung, die als sehr origineller, literarischer Text gilt, der mit Alltagssprache des Mittelalters durchsetzt ist, mit vielen mittelniederländischen Wörtern, die nur in dieser Übersetzung existieren.

Gedenktafel zum Gedenken an alle gefallenen Soldaten in der Schlacht von Azincourt.

Gestorben am 23. Mai 1407 Wilhelm von Abcoude, dem Vater von Jans Frau Johanna van Abcoude. Ihr Bruder Gijsbrecht war bereits zwei Jahre zuvor gestorben, so dass die Titel von Lord van Abcoude und Wijk bij Duurstede zu Van Abcoudes Vormundschaftskind Jacob van Gaasbeek ist eingetroffen. Van Brederode wollte diese Herrschaften noch in Anspruch nehmen und gab im Frühjahr 1409 seine Tracht auf, brauchte aber seine Frau, um seinen Anspruch zu untermauern. Er konnte mit seiner Frau nicht sprechen, woraufhin er in das Kloster von eintrat Nachbarschaft in der Nähe von Duurstede belagert. BischofFriedrich von Blankenheim ging mit seinem Heer gegen ihn auf und nahm ihn gefangen, um ihn auszuliefern Jacob van Gaasbeek. Van Brederode blieb bis 1412 in Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung ging er nach Frankreich mit der Absicht, sich der englischen Armee anzuschließen, die mit Frankreich im Krieg war Hundertjähriger Krieg. Die Engländer lehnten ihn wegen seiner Vergangenheit als Mönch im Ruhestand ab. Dann bot er sich dem französischen König an und trat als Söldner für 825 Pfund Tournai in den französischen Dienst ein. Er starb auf französischer Seite im Alter von vierundvierzig Jahren im Schlacht von Azincourt.

Quellen

  • Des coninx summe. Herausgegeben von D.C. Tinbergen (Leiden 1907), S.90 ff.
  • Wilhelm Prokurator, Chronik (übersetzt von Marijke Gumbert-Hepp; J.P. Gumbert (Hrsg.)), Hilversum, Uitgeverij Verloren, 2001, ISBN 90-6550-662-4 .

Literatur

  • Frits van Oostrom, Edles Streben. Die unwahrscheinliche, aber wahre Geschichte des Ritters Jan van Brederode. Amsterdam, Prometheus, 2017.