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Kitsch ist die oft herablassende Bezeichnung für künstlerische Arbeiten, die von Sentimentalität, Sensationslust oder Geschmeidigkeit geprägt sind. Kitsch wird oft mit kitschig, hässlich oder schlecht gleichgesetzt.
Etymologie
Der genaue Ursprung des um 1870 in München resultierendes Wort ist unsicher; die ältesten bekannten Nutzungsdaten aus dem Jahr 1878, von einem satirischEpigramm von Max Bernstein. Kitsch ist ursprünglich ein Ripuarian Dialektwort mit der Bedeutung angebackener Dreck und im Limburgse Dialekte die Bedeutung entkernt hast; es bedeutet so viel wie Müll oder Abfall.
Geschichte
Die Unterteilung der Kunst in eine niedere und eine höhere Art ergibt sich aus dem Gedanken an Immanuel Kant. Ebenfalls Clive Bell glaubte, dass ein Standard für Geschmack etabliert werden könnte. Dieser Standard kategorisiert ein Kunstwerk als hochwertig (guter Geschmack) oder minderwertig (schlechter Geschmack oder Kitsch).
Im weiteren Sinne wird jede Äußerung von angeblich schlechtem Geschmack als Kitsch bezeichnet. Im weiteren Sinne (wie vom Autor formuliert Milan Kundera) geht es um kulturell bestimmte Ausdrücke oder Gewohnheiten, die vorgeben, etwas zu sein, das nicht erfüllt werden kann. Charakteristisch für Kitsch ist die Nachahmung oder Nachahmung (ehemaliger) kultureller Ausdrucksformen und Kunstbewegungen (manchmal mehrere Ströme in einem Design) und die Verwendung von Überschuss.
Der Begriff wurde oft verwendet für Massenkultur im Allgemeinen das Wort a . machen Elite einen Ton bekommen. Darüber hinaus wurde es oft für Kunst verwendet (und missbraucht), die nicht zu den Avantgarde gehörte und wurde deswegen von progressiven Künstlern und ihren Kritikern als „nicht von ihrer eigenen Zeit“ angesehen. Kitsch wurde als unkritischer Rückgriff auf vergangene Stilepochen präsentiert. Die Definition wurde nun (wieder) eingeengt auf kulturelle Ausdrücke mit falschen, unerfüllten Ansprüchen, die versuchen, auf billige Weise Gefühle zu wecken.
Seit der Entstehung der Postmodernismus In der Kunst sind die Grenzen verwischt, da ein postmoderner Künstler oft bewusst Elemente früherer Stile und/oder Massenkultur aufgreift und damit bewusst etwas als Kitsch kreiert. Auch am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es Subkulturen die den bewusst kitschigen Charakter haben.
Wenn ein kultureller Ausdruck aus künstlerischer Sicht als Kitsch anzusehen ist, der Schöpfer aber keine Kosten und Mühen gescheut hat, heißt es it edler kitsch. Man sollte zum Beispiel an Dinge denken wie: Disneyland (Aschenputtels Schloss) oder Paul AbrahamsOperetteDie Blume von Hawaii. Kitsch, der manchmal bewusst so auffallend falsch protzig ist, dass er sich selbst als Massenprodukt nicht durchsetzt. berkitsch benennen. Dieser Begriff bezieht sich auf die postmoderne Arbeit von Jeff Koons referenziert.
Siehe auch
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